Hallo liebe Leser,
melde mich mit einem kurzen Beitrag nach unserem Kolumbien-Trip. Wir sind heil wieder zurück, außer einer Diarrhö, sind wir beide gesund.
Schön war's und gleichzeitig anstrengend. Der Ausflug war kein Erhoungsurlaub, sondern vielmehr ein Abenteuer. Die langen Transatlantikflüge (jeweils gut 9500km), vier Inlandsflüge und zwei Überlandbusfahrten waren nicht ohne.
Wir haben die Megacity Bogotá, den Dschungel, die Kaffeezone und die Karibik gesehen. Ein schöner Querschnitt durch das Land also. Zwei Wochen sind eigentlich zu wenig, aber mehr Zeit hatte wir leider nicht Verständlicherweise habe ich auch einige Bilder mitgebracht. Bis ich ein Paar Bilder zeige wird es noch eine Weile dauern, aber das Warten lohnt sich. Bis dahin gibt es Beiträge über die Blosn.
Also bis demnächst
Markus
Ein Blog rund um die Fotografie, Reisen und die Regensburger Foto Blosn
Freitag, 12. April 2013
Donnerstag, 21. März 2013
Unterwegs mit der Foto Blosn - Bilder die man hören kann
Hallo liebe Leser,
hier melde ich mich wieder mit einer kurzen Nachlese unseres monatlichen Treffens und gemeinsammen Fotografierens. Am Samstag , den 16. März war er wieder so weit. Diesmal hatten wir, aus meiner Sicht besonders schönes Thema, nämlich "Bilder, die man hören kann". Nun man stellt sich die Frage, was genau damit gemeint ist. Natürlich wird niemand ein Bild mit einem Sound-File unterlegen. Vielmehr geht es bei diesem Thema um ein Motiv, welches man automatisch mit einem typischen Geräusch verbindet. Als Beispiel sei hier der Musiker genannt, der z.B. gerade in die Saiten seiner Gitarre haut. Dagegen ist ein stehender PKW nicht unbedingt ideal, obgleich auch ein Auto viel Lärm machen kann.
Wenn einem die Motivsuche schwerfällt, bedeutet das oft, dass man einfach durch die optischen Reize überfordert und abgelenkt wird. Ein kleiner Trick hilft hier weiter. Man setzt sich einfach irgendwo hin, schließt für eine Minute die Augen, und versucht möglichst viele Geräusche zu identifizieren. Auf diese Weise fallen einem die Motive quasi vor die Füße.
Man könnte meinen an einem schönen und sonnigen Samstag Nachmittag ist in Regensburg viel los, aber der Schein trügt manchmal. Und wenn man dann auch noch Geräusche suchen soll, wird aus der hektischen Stadt eine ziemlich ruhige.
Dennoch lassen sich mit dem Trick natürlich Motive entdecken. So rauscht die Donau unaufhörlich an den Beschlächten der Steinernen Brücke vorbei.
Das Format habe ich extra so gewählt, weil mir diese Breite mit der Fließrichtung des Wassers sehr gut gefiel.
Weil wir schon bei Steinen sind, also Kopfsteinpflaster. Jeder kennt das Geräusch wenn die Damen dieser Welt mit ihren Absätzen über die Sraße gehen....klack, klack,klack....
Nach diesem Ausflug zur Donau, wurde es mal wieder Zeit für einen Abstecher in ein Lokal. Es war mal wieder kalt und auch sehr windig. Auf dem Weg dahin sollten wir noch eine Gruppen von Straßenmusikern antreffen, also ein ideales Motiv.
Ich denke, das Bild ist gut hörbar. Die Belichtungszeit habe ich absichtlich länger gewählt, denn nur so kann man die Bewegung darstellen.
Natürlich haben die Passanten als Belohnung auch einige Münzen in den Beutel geworfen. Und das bot mir mein nächstes Motiv.
Auch hier habe ich die Belichtungszeit etwas länger gewählt, auch hier aus demselben Grund wie beim Bild der Musiker. Ruhende Münzen geben eben kein Geräusch von sich, springende dagegen schon.
Nach diesem Zwischenstopp wollten wir ja eigentlich in einem Lokal einkehren. Dabei erlebten wir aber etwas, von dem man glaubt, das gibt's doch nicht. Wir haben uns im Lokal einen Platz ausgesucht und wollten auch bestellen. Doch eine Bedienung kam gute zehn Minuten lang nicht vorbei. Als wir doch einen Kellner ansprachen und bei ihm eine Bestellung aufgeben wollten, kam die Ernüchterung. Er dürfe jetzt keine Bestellung aufnehmen, da im Moment zu viel los sei. In fünf Minuten vielleicht, meinte er. Nun als wir nach eben besagten fünf Minuten wieder nichts bestellen konnten, suchten wir ein anderes Lokal auf. Hier stand innerhalb von zwei Minuten das Bier auf dem Tisch. An dem Lokal, in dem wir nicht bestellen durften, steht wohl demnächst "Wegen Reichtums geschlossen".
So das war's wieder für heute. Die Bilder der Blosn gibt es hier zu sehen-->
http://www.flickr.com/groups/regensburger_foto_blosn/discuss/72157633020516200/#comment72157633055052310
Bis demnächst
Markus
hier melde ich mich wieder mit einer kurzen Nachlese unseres monatlichen Treffens und gemeinsammen Fotografierens. Am Samstag , den 16. März war er wieder so weit. Diesmal hatten wir, aus meiner Sicht besonders schönes Thema, nämlich "Bilder, die man hören kann". Nun man stellt sich die Frage, was genau damit gemeint ist. Natürlich wird niemand ein Bild mit einem Sound-File unterlegen. Vielmehr geht es bei diesem Thema um ein Motiv, welches man automatisch mit einem typischen Geräusch verbindet. Als Beispiel sei hier der Musiker genannt, der z.B. gerade in die Saiten seiner Gitarre haut. Dagegen ist ein stehender PKW nicht unbedingt ideal, obgleich auch ein Auto viel Lärm machen kann.
Wenn einem die Motivsuche schwerfällt, bedeutet das oft, dass man einfach durch die optischen Reize überfordert und abgelenkt wird. Ein kleiner Trick hilft hier weiter. Man setzt sich einfach irgendwo hin, schließt für eine Minute die Augen, und versucht möglichst viele Geräusche zu identifizieren. Auf diese Weise fallen einem die Motive quasi vor die Füße.
Man könnte meinen an einem schönen und sonnigen Samstag Nachmittag ist in Regensburg viel los, aber der Schein trügt manchmal. Und wenn man dann auch noch Geräusche suchen soll, wird aus der hektischen Stadt eine ziemlich ruhige.
Dennoch lassen sich mit dem Trick natürlich Motive entdecken. So rauscht die Donau unaufhörlich an den Beschlächten der Steinernen Brücke vorbei.
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| Donau |
Das Format habe ich extra so gewählt, weil mir diese Breite mit der Fließrichtung des Wassers sehr gut gefiel.
Weil wir schon bei Steinen sind, also Kopfsteinpflaster. Jeder kennt das Geräusch wenn die Damen dieser Welt mit ihren Absätzen über die Sraße gehen....klack, klack,klack....
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| Klackklackklack |
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| Straßenmusikanten |
Natürlich haben die Passanten als Belohnung auch einige Münzen in den Beutel geworfen. Und das bot mir mein nächstes Motiv.
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| Verdienter Lohn |
Nach diesem Zwischenstopp wollten wir ja eigentlich in einem Lokal einkehren. Dabei erlebten wir aber etwas, von dem man glaubt, das gibt's doch nicht. Wir haben uns im Lokal einen Platz ausgesucht und wollten auch bestellen. Doch eine Bedienung kam gute zehn Minuten lang nicht vorbei. Als wir doch einen Kellner ansprachen und bei ihm eine Bestellung aufgeben wollten, kam die Ernüchterung. Er dürfe jetzt keine Bestellung aufnehmen, da im Moment zu viel los sei. In fünf Minuten vielleicht, meinte er. Nun als wir nach eben besagten fünf Minuten wieder nichts bestellen konnten, suchten wir ein anderes Lokal auf. Hier stand innerhalb von zwei Minuten das Bier auf dem Tisch. An dem Lokal, in dem wir nicht bestellen durften, steht wohl demnächst "Wegen Reichtums geschlossen".
So das war's wieder für heute. Die Bilder der Blosn gibt es hier zu sehen-->
http://www.flickr.com/groups/regensburger_foto_blosn/discuss/72157633020516200/#comment72157633055052310
Bis demnächst
Markus
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Donnerstag, 28. Februar 2013
Unterwegs mit der Foto Blosn - Die dunklen Ecken der Stadt
Hallo liebe Leser,
lang lang ist es seit dem letzten Beitrag her. Diesmal habe ich wieder einen kurzen Beitrag über die Foto Blosn. Am 23. Februar fand unser monatlicher Stammtisch mit gemeinsamen Fotografieren statt. Das Thema lautete diesmal "Die dunklen Ecken der Stadt". Also keine schönen Postkartenmotive von Regensburg, sondern vielmehr die Schmuddelecken unserer wunderschönen Stadt. Zugegeben, es ist nicht so leicht Motive dieser Art auf den ersten Blick zu finden, aber es gibt sie. Immerhin gibt es im Altstadtgebiet an die 1000 Baudenkmäler, doch die unschönen Ecke sind dazwischen versteckt. Man muss sie nur suchen. Da wäre als Beispiel die Bausünde der Altstadt schlechthin, der Kaufhof, oder der Dultplatz.
An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass wir ein neues Gesicht, Georg, begrüßen dürfen.
Nach kurzer Themenbesprechung ging es auch schon los. Georg machte sich mit den Nikon Jungs, die ihm ggf. bei Problemen mit der Kamera helfen können, auf die Suche nach den dunklen Ecken.
Unser Weg führte uns gleich mal zu einem Klassiker der Schmuddelecken, dem Posthorngäßchen. Wenn man von der Goliathstraße hierher einbiegt, erlebt man einen kleinen Kulturschock. Die schicke Goliathstraße mit Boutiqen und Nobelhotel steht im krassen Gegensatz zu dieser Seitengasse. Hier blättert der Putz von den Hausmauern, Fenster sind vergittert und das Sonnenlicht dürfte sich nur gelegentlich hierher verirren.
Da das nördliche Ende des Posthorngäßchens in die Goldene Bären Straße mündet, entschieden wir uns gleich Richtung Donau zu gehen.
Mittlerweile waren wir doch gut eine dreiviertel Stunde unterwegs und es war, wie im Februar so üblich, kalt. Demzufolge gab es keine Einwände, als der Vorschlag aufkam, man könne sich in einem Lokal etwas aufwärmen. Auf dem Weg von der Donau zur Altstadt haben wir einen Hinterhof in der Ludwigstraße besucht. Mal sehen, welche Bilder dabei entstanden sind.
Nach einem wärmenden Zwischenstopp im Dicken Mann und insgesamt drei Bier später ging der Spaß wieder weiter.
Einer der sozialen Brennpunkte, wenn man das so nennen darf, befindet sich hinter dem Netto Markt am Arnulfsplatz. Dieser Supermarkt wird von den Einheimischen auch als Ghetto-Netto bezeichnet, denn der Name ist Programm. In den Sommermonaten findet man auf dem kleinen Platz zwischen Netto-Markt und Velodrom bereits zu Vormittagsstunden Alkoholleichen vor.
Eine solche Szenerie wäre für unser Motto hervorragend geeignet gewesen, die Kälte verhinderte aber derartige Motive.
Unweit des Marktes, in der Winklergasse, befindet sich ein traditionsreicher Waschsalon im 70er Jahre Stil. Nicht nur die Einrichtung, sondern auch die Maschinen dürften aus dieser Zeit stammen. Wie das in etwa aussieht, verrät das folgende Bild.
Der Einsatz des Weitwinkelobjektivs war hier fast verpflichtend, denn so kommen die Linien schön zu Geltung. Ein leichter Retro-Filter passt meiner Meinung nach wunderbar zum Motiv.
Von hier aus ging es, wieder aufgewärmt, jedoch hungrig, zur Stammtischkneipe. Auf dem Weg dahin, von der Oberpfalzbrücke kommend, ist das alte Möbelhaus Wangler nicht zu verfehlen. Ein Betonbunker aus den 60er oder 70er Jahren, der schon recht lange ein einsames Dasein fristet. Ich denke im Inneren des Gebäudes gibt es nicht mehr viel zu holen, fotografisch gesehen, was auch nicht unsere Absicht war. Ein Bild möchte ich dennoch nicht vorenthalten, welches auf dem frei zugänglichen Vorplatz gemacht wurde.
So das war's wieder für heute.
Die Bilder der Blosn Mitglieder sind hier zu finden http://www.flickr.com/groups/regensburger_foto_blosn/discuss/72157632847191122/.
Der nächste Stammtisch findet am Samstag den 16.März statt. Das Thema lautet diesmal "Bilder die man hören kann".
Bis demnächst
Markus
lang lang ist es seit dem letzten Beitrag her. Diesmal habe ich wieder einen kurzen Beitrag über die Foto Blosn. Am 23. Februar fand unser monatlicher Stammtisch mit gemeinsamen Fotografieren statt. Das Thema lautete diesmal "Die dunklen Ecken der Stadt". Also keine schönen Postkartenmotive von Regensburg, sondern vielmehr die Schmuddelecken unserer wunderschönen Stadt. Zugegeben, es ist nicht so leicht Motive dieser Art auf den ersten Blick zu finden, aber es gibt sie. Immerhin gibt es im Altstadtgebiet an die 1000 Baudenkmäler, doch die unschönen Ecke sind dazwischen versteckt. Man muss sie nur suchen. Da wäre als Beispiel die Bausünde der Altstadt schlechthin, der Kaufhof, oder der Dultplatz.
An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass wir ein neues Gesicht, Georg, begrüßen dürfen.
Nach kurzer Themenbesprechung ging es auch schon los. Georg machte sich mit den Nikon Jungs, die ihm ggf. bei Problemen mit der Kamera helfen können, auf die Suche nach den dunklen Ecken.
Unser Weg führte uns gleich mal zu einem Klassiker der Schmuddelecken, dem Posthorngäßchen. Wenn man von der Goliathstraße hierher einbiegt, erlebt man einen kleinen Kulturschock. Die schicke Goliathstraße mit Boutiqen und Nobelhotel steht im krassen Gegensatz zu dieser Seitengasse. Hier blättert der Putz von den Hausmauern, Fenster sind vergittert und das Sonnenlicht dürfte sich nur gelegentlich hierher verirren.
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| Posthorngäßchen |
Da das nördliche Ende des Posthorngäßchens in die Goldene Bären Straße mündet, entschieden wir uns gleich Richtung Donau zu gehen.
Mittlerweile waren wir doch gut eine dreiviertel Stunde unterwegs und es war, wie im Februar so üblich, kalt. Demzufolge gab es keine Einwände, als der Vorschlag aufkam, man könne sich in einem Lokal etwas aufwärmen. Auf dem Weg von der Donau zur Altstadt haben wir einen Hinterhof in der Ludwigstraße besucht. Mal sehen, welche Bilder dabei entstanden sind.
Nach einem wärmenden Zwischenstopp im Dicken Mann und insgesamt drei Bier später ging der Spaß wieder weiter.
Einer der sozialen Brennpunkte, wenn man das so nennen darf, befindet sich hinter dem Netto Markt am Arnulfsplatz. Dieser Supermarkt wird von den Einheimischen auch als Ghetto-Netto bezeichnet, denn der Name ist Programm. In den Sommermonaten findet man auf dem kleinen Platz zwischen Netto-Markt und Velodrom bereits zu Vormittagsstunden Alkoholleichen vor.
Eine solche Szenerie wäre für unser Motto hervorragend geeignet gewesen, die Kälte verhinderte aber derartige Motive.
Unweit des Marktes, in der Winklergasse, befindet sich ein traditionsreicher Waschsalon im 70er Jahre Stil. Nicht nur die Einrichtung, sondern auch die Maschinen dürften aus dieser Zeit stammen. Wie das in etwa aussieht, verrät das folgende Bild.
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| Waschsalon |
Der Einsatz des Weitwinkelobjektivs war hier fast verpflichtend, denn so kommen die Linien schön zu Geltung. Ein leichter Retro-Filter passt meiner Meinung nach wunderbar zum Motiv.
Von hier aus ging es, wieder aufgewärmt, jedoch hungrig, zur Stammtischkneipe. Auf dem Weg dahin, von der Oberpfalzbrücke kommend, ist das alte Möbelhaus Wangler nicht zu verfehlen. Ein Betonbunker aus den 60er oder 70er Jahren, der schon recht lange ein einsames Dasein fristet. Ich denke im Inneren des Gebäudes gibt es nicht mehr viel zu holen, fotografisch gesehen, was auch nicht unsere Absicht war. Ein Bild möchte ich dennoch nicht vorenthalten, welches auf dem frei zugänglichen Vorplatz gemacht wurde.
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| Ausstellungsstück |
So das war's wieder für heute.
Die Bilder der Blosn Mitglieder sind hier zu finden http://www.flickr.com/groups/regensburger_foto_blosn/discuss/72157632847191122/.
Der nächste Stammtisch findet am Samstag den 16.März statt. Das Thema lautet diesmal "Bilder die man hören kann".
Bis demnächst
Markus
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Mittwoch, 30. Januar 2013
Unterwegs mit der Foto Blosn - Minimalismus
Hallo liebe Leser,
es war mal wieder so weit. Das Jahr 2013 bescherte uns am 26. Januar den ersten Stammtisch der Foto Blosn. Diesmal lautete das Thema "Minimalismus". Soweit ich mich erinnern kann, war das ein Vorschlag von Jürgen.
Worum geht es bei diesem Thema eigentlich? Nun die Hauptaufgabe ist es, mit so wenig Bildelementen wie möglich zu arbeiten. Eine relativ einfache Möglichkeit ist die Verwendung einer lichtstarken Festbrennweite mit f1.4 oder f1.8. Dadurch wird das Hauptmotiv vom Hintergrund schön gelöst. Doch es geht auch ohne solche Objektive. Hierfür bieten sich homogene Oberflächen wie Glas, Wasser, Holz o.Ä an. Wie so etwas aussehen kann, zeigt das folgende Bild, welches schon etwas älter ist.
Die Wirkung der minimalistischen Darstellung wird noch zusätzlich verstärkt, indem man sich auf wenige Farben, im Idealfall eine, beschränkt. Das Blatt schwimmt auf einer ruhigen Wasseroberfläche und eben diese macht es aus. Bei Blende f5.6 kann man kaum eine vernünftige Freistellung erwarten, was hier auch nicht von Nöten ist.
Sage und schreibe zwölf Blosn Mitglieder sind an diesem eisigen Januarsamstag mit von der Partie gewesen. Nun diese Anzahl ist für einen Januar sehr gut, und wir durfte ein neues Mitgleid, Harry aus Maxhütte, begrüßen. Mit welcher Kameramarke er unterwegs war? Klar Pentax, was sonst ;).
Eine weitere Info gleich vorweg. Die Bilder der Blosn Mitglieder können wie immer in unserer Flickr Gruppe bewundert werden, konkret hier ---> http://www.flickr.com/groups/regensburger_foto_blosn/discuss/72157632625073158/
In drei Gruppen ging es nach kurzer Themabesprechung los. Ich hatte es zunächst auf diese kleinen Details an den Häusern abgesehen. Sprich ein Schild, welches den Weg zum nächsten Hydranten oder Gasabsperrhahn zeigt. Dabei fiel mir in der Nähe des Dampfnudel Ulli dieses Motiv auf.
Es war nicht das Schild, sondern diese vier Flächen, von denen jede einen eigenen Farbton hatte, was mich fesselte. Das Schild erfüllt den Minimalismusansatz. Mir war schon bei der Aufnahme klar, dass ich dieses Bild einer SW-Umwandlung unterziehen werde. Dadurch kommen die unterschiedlichen Schattierungen der Flächen noch besser zur Geltung.
Ich hatte ja bereits erwähnt, dass dieser Samstag recht kalt war. Demzufolge gab es auch keine Gegenstimmen als der Vorschlag aufkam, sich in einem Lokal bei einem Kaffee aufzuwärmen.
Dabei wurde natürlich über die Fotografie gelabert, was sonst. Nach gut einer dreiviertel Stunde Zeitverlust, dafür aber wieder mit geschmeidigen Fingern am Abzug, ging es weiter. Naja eigentlich ging es schon langsam Richtung Spitalkeller. Wer kann uns das verdenken.
Auf dem Weg dorthin entstand das folgende Bild.
Mir gefiel der homogene Hintergrund, sowie die Tatsache, dass man außer der Pflanze kaum was anderes sieht. Auch hier ist der Minimalismusgedanke erfüllt.
Die Belichtungsmessung lässt sich bei Schneeaufnahmen oft ein wenig täuschen. Da ich das Bild aber in RAW aufgenommen habe, ist es kein Problem. Hier noch ein Tipp für Aufnahmen im Schnee. Die Aufnahme sollte einen Tick überbelichtet sein, so etwa 1/3 bis 2/3 Blende. Dann wird der Schnee nicht bläulich, sondern wirklich weiß.
Mit diesem Tipp verabschiede ich mich für heute.
Bis demnächst
Markus
es war mal wieder so weit. Das Jahr 2013 bescherte uns am 26. Januar den ersten Stammtisch der Foto Blosn. Diesmal lautete das Thema "Minimalismus". Soweit ich mich erinnern kann, war das ein Vorschlag von Jürgen.
Worum geht es bei diesem Thema eigentlich? Nun die Hauptaufgabe ist es, mit so wenig Bildelementen wie möglich zu arbeiten. Eine relativ einfache Möglichkeit ist die Verwendung einer lichtstarken Festbrennweite mit f1.4 oder f1.8. Dadurch wird das Hauptmotiv vom Hintergrund schön gelöst. Doch es geht auch ohne solche Objektive. Hierfür bieten sich homogene Oberflächen wie Glas, Wasser, Holz o.Ä an. Wie so etwas aussehen kann, zeigt das folgende Bild, welches schon etwas älter ist.
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| Herbstliche Stille |
Sage und schreibe zwölf Blosn Mitglieder sind an diesem eisigen Januarsamstag mit von der Partie gewesen. Nun diese Anzahl ist für einen Januar sehr gut, und wir durfte ein neues Mitgleid, Harry aus Maxhütte, begrüßen. Mit welcher Kameramarke er unterwegs war? Klar Pentax, was sonst ;).
Eine weitere Info gleich vorweg. Die Bilder der Blosn Mitglieder können wie immer in unserer Flickr Gruppe bewundert werden, konkret hier ---> http://www.flickr.com/groups/regensburger_foto_blosn/discuss/72157632625073158/
In drei Gruppen ging es nach kurzer Themabesprechung los. Ich hatte es zunächst auf diese kleinen Details an den Häusern abgesehen. Sprich ein Schild, welches den Weg zum nächsten Hydranten oder Gasabsperrhahn zeigt. Dabei fiel mir in der Nähe des Dampfnudel Ulli dieses Motiv auf.
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| Gas |
Ich hatte ja bereits erwähnt, dass dieser Samstag recht kalt war. Demzufolge gab es auch keine Gegenstimmen als der Vorschlag aufkam, sich in einem Lokal bei einem Kaffee aufzuwärmen.
Dabei wurde natürlich über die Fotografie gelabert, was sonst. Nach gut einer dreiviertel Stunde Zeitverlust, dafür aber wieder mit geschmeidigen Fingern am Abzug, ging es weiter. Naja eigentlich ging es schon langsam Richtung Spitalkeller. Wer kann uns das verdenken.
Auf dem Weg dorthin entstand das folgende Bild.
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| Überlebenskünstler |
Mir gefiel der homogene Hintergrund, sowie die Tatsache, dass man außer der Pflanze kaum was anderes sieht. Auch hier ist der Minimalismusgedanke erfüllt.
Die Belichtungsmessung lässt sich bei Schneeaufnahmen oft ein wenig täuschen. Da ich das Bild aber in RAW aufgenommen habe, ist es kein Problem. Hier noch ein Tipp für Aufnahmen im Schnee. Die Aufnahme sollte einen Tick überbelichtet sein, so etwa 1/3 bis 2/3 Blende. Dann wird der Schnee nicht bläulich, sondern wirklich weiß.
Mit diesem Tipp verabschiede ich mich für heute.
Bis demnächst
Markus
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Mittwoch, 9. Januar 2013
Unterwegs mit der Foto Blosn - Licht im Dunkeln
Hallo liebe Leser,
und ein gutes Neues Jahr, wenn auch etwas verspätet, wünsche ich euch allen.
Es ist jetzt drei Wochen her, als sich die Foto Blosn wieder zum gemeinsamen Fotografieren traf. Am 15. Dezember war es wieder soweit und das Thema, welches Jürgen vorgeschlagen hatte, lautete diesmal "Licht im Dunkeln". Unserer Interpretation nach ging es dabei um das Spiel mit den vielen Lichtern. Dabei spielte uns die dunkle Jahreszeit und die zahlreichen Christkindlmärkte mit den unzähligen Lichtern in die Karten.
Und so kam es auch, denn zu Beginn versuchten alle ein interessantes Bild des Kinderkarussells auf dem Neupfarrplatz zu schießen. Dabei gingen alle vom gleichen Ansatz aus, einer Langzeitbelichtung. Um hier etwas aus der Reihe zu tanzen, habe ich den Christkindlmarkt abgelichtet, zugegeben etwas anders.
Ich wurde gefragt, wie das entstanden ist. Die Antwort ist relativ einfach. Ich habe eine relativ lange Belichtungszeit, hier 0,8 Sekunden gewählt und währen die Kamera belichtet diese horizontal verschwenkt. Ihr seht, das ist also nichts Besonderes.
Der Neupfarrplatz ist mit etwa hüfthohen Lampen bestückt. Soweit ist das nicht weiter spektakulär denn wer glaubt, dass das folgende Bild die Lampe von oben zeigt.
Der blaue Ring erinnert mich ein wenig an diese Endzeit-Ego-Shooter wie Half Life oder Unreal.
Die Belichtung wurde auf das Licht ausgerichtet. In Lightroom habe ich die Kontraste angezogen und das Bild beschnitten. Im Nachhinein ärgert es mich, das der Ring ein wenig gedreht ist, aber was soll's.
Nachdem sich endlich alle vom Kinderkarussell lösen konnte, machten wir uns auf in Richtung Donau. Hier witterten wir das klassische Motiv, die Lichter der Stadt, welche sich in der nächtlichen Donau spiegeln.
Nun dieses allseits beliebte Motiv habe ich dann doch ausgelassen. Stattdessen habe ich auf dem vereisten Ufer unterhalb der Historischen Wurstkuchl folgendes Bild gemacht.
Fast sieht es so aus, als würde ich in der Donau stehen, was natürlich nicht der Fall ist. Die SW Umwandlung fand ich in dieser Situation angenehmer, da der Nebel für einen Farbmix sorgte, der mir überhaupt nicht gefiel.
Nach der Wurstkuchl ging es noch kurz auf die altehrwürdige Steinerne Brücke. Hier wurde jedoch relativ schnell und einstimmig beschlossen, dass wird das Wirtshaus aufsuchen.
Weitere Bilder der Blosn Mitglider sind hier zu finden http://www.flickr.com/groups/regensburger_foto_blosn/discuss/72157632251400363/
So das war's wieder für heute. der Nächste Stammtisch findet am Samstag den 26. Januar statt.
Bis demnächst
Markus
und ein gutes Neues Jahr, wenn auch etwas verspätet, wünsche ich euch allen.
Es ist jetzt drei Wochen her, als sich die Foto Blosn wieder zum gemeinsamen Fotografieren traf. Am 15. Dezember war es wieder soweit und das Thema, welches Jürgen vorgeschlagen hatte, lautete diesmal "Licht im Dunkeln". Unserer Interpretation nach ging es dabei um das Spiel mit den vielen Lichtern. Dabei spielte uns die dunkle Jahreszeit und die zahlreichen Christkindlmärkte mit den unzähligen Lichtern in die Karten.
Und so kam es auch, denn zu Beginn versuchten alle ein interessantes Bild des Kinderkarussells auf dem Neupfarrplatz zu schießen. Dabei gingen alle vom gleichen Ansatz aus, einer Langzeitbelichtung. Um hier etwas aus der Reihe zu tanzen, habe ich den Christkindlmarkt abgelichtet, zugegeben etwas anders.
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| Fahrig |
Der Neupfarrplatz ist mit etwa hüfthohen Lampen bestückt. Soweit ist das nicht weiter spektakulär denn wer glaubt, dass das folgende Bild die Lampe von oben zeigt.
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| Dangerous |
Die Belichtung wurde auf das Licht ausgerichtet. In Lightroom habe ich die Kontraste angezogen und das Bild beschnitten. Im Nachhinein ärgert es mich, das der Ring ein wenig gedreht ist, aber was soll's.
Nachdem sich endlich alle vom Kinderkarussell lösen konnte, machten wir uns auf in Richtung Donau. Hier witterten wir das klassische Motiv, die Lichter der Stadt, welche sich in der nächtlichen Donau spiegeln.
Nun dieses allseits beliebte Motiv habe ich dann doch ausgelassen. Stattdessen habe ich auf dem vereisten Ufer unterhalb der Historischen Wurstkuchl folgendes Bild gemacht.
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| Marc Aurél Ufer |
Nach der Wurstkuchl ging es noch kurz auf die altehrwürdige Steinerne Brücke. Hier wurde jedoch relativ schnell und einstimmig beschlossen, dass wird das Wirtshaus aufsuchen.
Weitere Bilder der Blosn Mitglider sind hier zu finden http://www.flickr.com/groups/regensburger_foto_blosn/discuss/72157632251400363/
So das war's wieder für heute. der Nächste Stammtisch findet am Samstag den 26. Januar statt.
Bis demnächst
Markus
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