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Sonntag, 28. Januar 2018

Kuba - Trinidad Teil 1

Hallo liebe Leser,


das Jahr 2018 ist da und es geht gleich wieder weiter mit Kuba. Diesmal in die Perle des Südens der Insel, nach Trinidad. Wir verbrachten hier zwei Nächte und konnten so in aller Ruhe die Stadt erkunden. Deswegen wird es zu Trinidad auch zwei Teile geben

Die Stadt hat knapp 75000 Einwohner und einen wunderschönen Altstadtkern aus der Kolonialzeit. Glücklicherweise wurde ein Großteil der Gebäude erhalten und von UNESCO Geldern restauriert. Denn seit 1988 gehört die Stadt zum Weltkulturerbe, Gemeinsamt mit den Zuckerrohrplantagen des etwa 20km entfernen Valle de los Ingenios.

Trinidad von Oben

Trinidad liegt am Fuße der Sierra del Escambray, wie man auf dem Bild sieht. Diesen Blick hat man von einem der wenigen Türme, die gegen eine geringe Gebühr bestiegen werden dürfen.

Aussichtsturm
Im Zentrum befindet sich die Plaza Major mit der Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit.

Plaza Major

Wie man auf diesem Foto bereits erkenn kann, ist der Großteil der altstädtischen Straßen mit einem Kopfsteinpflaster ausgestattet. Für die wenigen Autos, Pferde uns Esel ist das eher keine Problem. Für die Radfahrer und Fußgänger, insbesondere die Damen schon. Hinzukommt, dass die Steine nicht flach sind, sondern rundlich und sehr unregelmäßig. Aber das macht eben den Charakter der Stadt aus.

Die Häuser in Trinidad unterscheiden sich im Gegensatz zu denen in Havanna deutlich. Während man in der Hauptstadt mehrstöckige Kolonialbauten vorfindet, hat man es in hier bei einem oder zwei Stockwerken belassen.

Wohnhäuser in Trinidad

Ebenfalls auffällig sind die wenigen Fenster. Bei den Farben ist man dagegen, wie so oft in Lateinamerika, nicht zurückhaltend. Und genau aus diesem Grund liebe ich die kleinen alten Städte in diesem Teil der Welt.

Allerdings darf auch hier die extreme Kluft zwischen den Bevölkerungsschichten nicht unerwähnt bleiben. Während im Zentrum das Leben pulsiert und die Häuser sehr gepflegt sind, verfallen die Randbezirke.

Verfall in Trinidad

Nicht unbedingt einladend wirkt diese Gegend und sie wird auch schon schon den Truthahngeiern observiert.

Ich hatte ja bereits erwähnt, dass in der Altstadt das Leben pulsiert. Und darum geht es dann beim nächsten Mal.


Bis demnächst.

Markus



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