Ein Blog rund um die Fotografie und die Regensburger Foto Blosn

Donnerstag, 23. August 2012

Kroatien - Teil 2 - Insel Pag

Hallo liebe Leser,

hier melde ich mich wieder mit dem zweiten Teil des Kroatienurlaubs. Beim letzten Mal waren wir in der Stadt Pag und heute möchte ich etwas über die gleichnamige Insel erzählen.
Die Insel ist etwa 60km lang und zwischen sechs und zehn Kilometer breit, ein enger Schlauch also. Wenn man die Insel betritt, egal ob mit dem Auto vom Süden kommend oder mit der Fähre aus dem Norden, so glaubt man zunächst eine Art Mondlandschaft vor sich zu haben.

Winnetous Heimat

Interessanter weise ist die dem Festland zugewandte Seite der Berge sehr kahl und nur mit niedrigen Bodendeckern bewachsen. Dies ändert sich schlagartig, wenn man auf die Meerseite fährt. Plötzlich wachsen mannhohe Sträucher und Bäume aus dem felsigen Boden.

Vorbei an der Partymeile Novaljas führt eine einzige Straße in Richtung Norden der Insel Pag. Dabei kommt man zur kleinen Ortschaft, besser Siedlung Lun. Die Olivenbäume um Lun sind wohl in ganz Kroatien bekannt. Nun vielleicht sind es nicht die Bäumchen, sondern die Landschaft in der sie wachsen. Aber was sage ich. Hier ein Bild, welches alles zeigt.

Olivenbäume von Lun
Man fragt sich unweigerlich, wie schaffen es die Bäume zwischen diesen Felsen und derartigem Geröll Halt zu fassen. Anscheinend finden die Bäume dennoch genug Erde und Nähstoffe um in dieser äußerlich kargen Landschaft gut gedeihen zu können.

Olivenbaum

Bei Lun konnten wir anschließend ein Sprung ins kühle Nass wagen. Zu dieser Jahreszeit, Ende Mai, war das Wasser aber noch recht frisch. Ich denke die 20°C Marke wurde noch lange nicht erreicht. Dennoch ließ ich mir das Baden nicht entgehen. Der Felsenstrand war natürlich absolut menschenleer.

Auf dem Heimweg haben wir noch einen kurzen halt an einer Felsformation gemacht um den Ausblick zu genießen, den Blick auf Pag wie im ersten Teil bereits gezeigt. Wir hatten jedoch skeptische Beobachter.


Neugierige Blicke

Der Bock tauchte mit seiner Herde plötzlich auf. Als er jedoch realisierte, dass wir wohl kein Futter für ihn haben, ist er samt Anhang hinter den Felsen verschwunden. Ich finde die Ziegen fallen ohnehin aufgrund ihres Fells in der Felslandschaft nicht auf. Das Auftreten, wohl auch der Hörner ist dagegen sehr imposant.

So liebe Freunde, das war wieder ein Teil aus Kroatien.
Ob der nächste Post wieder Kroatien oder die Blosn behandelt, weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall werde ich auch ein sehr technisches Thema demnächste einstellen. Ich habe im Moment die Möglichkeit drei Pentax Objektive mit 50mm Brennweite zu testen, nämlich das FA 50 1.4, das M 50 1.7 und das brandneue DA 50 1.8.

Gruß Markus









Montag, 6. August 2012

Unterwegs mit der Foto Blosn - Technik im Detail

Hallo liebe Leser,

heute schreibe ich mal wieder einen Beitrag über das gemeinsame Fotografieren mit der Regensburger Foto Blosn. Beim letzten Thema Mitzieher im Juni war ich leider nicht mit von der Partie und deswegen habe ich dazu auch keinen Beitrag geschrieben.

Das Thema lautete diesmal Technik im Detail. Treffpunkt war wie so oft am Neupfarrplatz. Man fragt sich jetzt sicher, welche technischen Details man in der Stadt fotografieren kann. Die Frage konnte an diesem 22. Juli recht einfach beantwortet werden, nämlich Oldtimer. An diesem Wochenende fand in Regensburg die 9. Classic Rally statt und am Domplatz wurden am Samstag die teilnehmende Fahrzeuge dem interessierten Publikum präsentiert.
Was bedeutet es eigentlich Technik im Detail abzulichten? Nun klar kann man sich auf Details konzentrieren und diesem aus extremer Nähe, also ein Makro, aufnehmen. das ist aber keineswegs ein Muss.

Leider war das Wetter an diesem Samstag nicht wirklich eines Juli-Samstags würdig. Regen und kaum mehr als 20°C ist auch nicht unbedingt das Wunschwetter für die Oldtimerbesitzer.
Zum Glück hatte ich eine Regenjacke dabei, so dass mich der Regen nicht wirklich störte. Auf die K5 habe ich das abgedichtete 18-55 WR geschraubt und schon konnte es losgehen, die K5 ist ja abgedichtet. Da man natürlich die Wassertropfen nicht einfach von den Autos wegwischen kann, habe ich versucht das Wasser in die Bilder einzubinden.

So interessant kann ein schnöder Autoreifen aus der Nähe aussehen.
Feuchter Gummi
Kein Hochleistungsregenreifen, eher ein alter Schlappen eines 36`Maybachs, aber das Profil in Verbindung mit den Wassertröpfchen sieht sehr grafisch aus.

Neben Gummi gab's natürlich auch noch reichlich Blech zu sehen, und natürlich die klassischen Elemente einer vergangenen Automobilbau-Ära.

Echter Rückspiegel

Einen solchen Rückspiegel aus Chrom bekommt man heute nicht mehr zu Gesicht. Der moderne Automobilbau setzt hier gänzlich auf Kunststoff. Schade, denn Chrom hat wesentlich mehr Charakter als ein Plastikbomber.

Hier noch ein Detail in roter Umgebung.

Rotes Meer

Da ein bewölkter Himmel natürlich keine strahlende Farben und keine hohen Kontraste produziert, muss man mittels EBV etwas eingreifen. Sättigung und Kontraste muss man schon gut aufdrehen, aber ich denke es lohnt sich.


Einige weitere Bilder der Blos'n Mitglieder sind hier zu bewundern
http://www.flickr.com/groups/regensburger_foto_blosn/discuss/72157630497814802/


So liebe Leser das war's für heute auch schon wieder. Ja es war kurz, aber ich finde ein zu langer Text kann den Leser auch langweilen. Beim nächsten Mal geht weiter mit Kroatien.


Bis demnächst....
Markus