Ein Blog rund um die Fotografie und die Regensburger Foto Blos'n

Donnerstag, 12. April 2012

Unterwegs mit der Foto Blos'n - Weitwinkel in SW Teil 2

...und hier folgt der zweite Teil des gemeinsamen Fotoshootings mit der Blos'n.

Wie bereits erwähnt, war der Entschluss Richtung Dultplatz zu gehen, recht schnell gefasst. Die Aussicht auf einen bis dato unbekannten Blick auf Regensburg, genauer gesagt aus 30m über dem Boden, war eben sehr verlocken. Aber wie das häufig so ist, wenn man durch die Gassen der regensburger Altstadt schlendert, man findet eben immer zahlreiche Motive. Es gilt einfach neugierig zu sein und sich auch mal umdrehen. Dabei fallen einem Perspektiven und Details ins Auge, die man vorher so noch nicht gesehen hat. Hinterhöfe sind immer spannend, auch wenn sie manchmal nicht zugänglich sind oder nicht besonders einladend wirken.

Hereinspaziert!?
Das Bild links zeigt einen Innenhof, der auf den ersten Blick zwar durchaus interessant erscheint, denn man fragt sich, was da weiter drinnen noch kommen möge. Ein Blick von einer anderen Perspektive brachte jedoch eine ziemlich Unordnung und jede Menge Unrat zum Vorschein. Deswegen und auch sonst ist das Bild eigentlich ein Fall für den Papierkorb.

Ach ja da war doch noch was mit dem Feuerwehrkorb...
Nun ja lange Rede kurzer Sinn. Am Dultplatz angekommen, hatten die Feuerwehrleute 5 Minuten vor unserer Ankunft Feierabend gemacht. Schade...so dachten wir. Aber plötzlich fiel unser Blick auf ein seltsames dreirädrige Gefährt, welches man eigentlich nur aus Filmen und Reportagen aus Südostasien kennt. Wie hieß das Ding nun nochmal? Richtig irgendetwas mit Tuktuk.

Nur bei diesem Exemplar handelt es sich um kein gewöhnliches Tuktuk, welches knatternd und stinkend eher etwas unangenehmes darstellt. Nein dies war und ist ein eTuk. "Ein eTuk?" fragte ich den Fahrer und Besitzer ungläubig. "Das ist nicht dein ernst?"
Jawohl es handelt sich dabei um ein original Thailand-TukTuk, welches in unserem Nachbarland mit den zahlreichen Windmühlen und den unreifen Tomaten zu einem High-Tech Gefährt umgebaut wird. Dabei wird der Motor, Getriebe und Tank entfernt und durch Elektromotoren und Akkus ersetzt. Die Karosserie, sofern man von einer sprechen kann, bleibt original erhalten.

Rückansicht eTuk

Frontansicht eTuk
























Wie der aufmerksame Leser vielleicht schon gemerkt hat, waren wir mit dem Besitzer sofort per Du.
Natürlich sind ihm unsere dicken Kameras aufgefallen und er wollte wissen, was wir denn so alles fotografieren. Nach einem kurzen Gespräch hat er uns zu einer kurzen Rundfahrt eingeladen. Original Zitat: "Ist doch eh wurscht, bevor ich hier die ganze Zeit rumsteh', fahr i eich lieber rum".
Wir durften einsteigen, aber Sicherheitsgurt anlegen war Pflicht.

Die Fahrt ging Richtung Protzenweiherbrücke, über Stadtamhof zurück zum Dultplatz. Klar keine große Sache aber dennoch witzig und beeindruckend zugleich. Ich weiß nicht wieviel PS Nennleistung das eTuk hat, aber die Beschleunigung der E-Motoren ist nicht so schlecht wie man vermuten könnte. Aber das beste ist, dass das eTuk nahezu lautlos ist und nicht nach Zweitakter stinkt.

Während der Fahrt sind auch ein paar witzige Aufnahmen entstanden. Hier ein zwei davon. Dabei haben wir einfach die Kamera mit ausgestrecktem Arm rausgehalten und gehofft, dass der Schuß was wird.
























Einige weitere Bilder kann man in meinem Flickr Stream sehen.

Eigentlich wollte ich ja noch was zum Weitwinkel sagen und der zweite Teil sollte auch der letzte Teil werden, aber saudummerweise habe ich mich in Details verloren. Und allzu lange sollten die Post auch nicht werden. Außerdem war das nicht die letzte Aktion während des Nachmittags.

Also bis zum drittel Teil....dann ist aber wirklich Ende, versprochen.

Markus




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