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Montag, 26. November 2012

Ein Tag im Pfunderer Tal

Hallo liebe Leser,

heute möchte ich von unserem Ausflug nach Südtirol berichten. Insgesamt vier Tage lang war unser Ausflug in die Berge. Die Südtiroler Alpen bieten für jeden Landschaftsfotografen eine unfassbare Vielfalt an Motiven, so dass man hier auch mehr als nur vier Tage verbringen kann. Allerdings sind auch viele Gegenden sehr stark auf Tourismus ausgelegt und dementsprechend von Menschen überlaufen.

Hier bildet das Pfunderer Tal eine Ausnahme, denn hier gibt es keine Liftanlagen oder Seilbahnen. Die Ortschaft Pfunders ist einzig und alleine von Süden her kommend zu erreichen. Im Pustertal in der Ortschaft Vintl verlässt man die SS49 Richtung Weitental/Vallarga und Pfunders/Fundres. Durch Weitental hindurch geht es weiter nach Pfunders. Entlang der Via Lärch fährt man über eine schmale Straße Richtung Dun. Die Wanderung zur Weitenbergalm startet man entweder vom kleinen Parkplatz, oder einige Hundert Meter die Straße weiter oben, sofern noch Platz da ist. Der Einstieg der Route ist hier. Von diesem Punkt aus geht es ersteinmal gut 40min hauptsächlich durch einen Wald, und diesen Anstieg sollte man nicht unterschätzen. Ab und zu kann man einen Blick durch das Dickicht auf den rauschenden Pfunderer Bach erhaschen. Und als man glaubt, der Wald möge gar nicht mehr aufhören, steht man vor einem Gatter. Hat man dieses passiert, belohnt eine grandiose Landschaft den Wanderfreund.

Pfunderer Berge mit Weitenbergbach

Hier kann man eine kleine Pause einlegen und die Landschaft sowie den tosenden Bach genießen.
Auf dem Weg zur Weitenbergalm überqueren wir den Bach, der im Frühjahr zur Schneeschmelze erwartungsgemäß sehr viel Wasser führt.

Tosender Bach


Nach der Überquerung des Baches geht es am rechten Ufer weiter Richtung Alm. Auf der gegenüberliegenden Seite kann man mit etwas Glück Murmeltiere entdecken. Diese machen sich durch Pfeifen bemerkbar und warnen so vor Feinden. Etwa 200m nach der kleinen  Brücke über die wir den Bach überquert haben, steht man vor der Wahl des Route. Entweder man wählt den befestigten aber längeren Fahrweg oder man zweigt links ab und wählt einen Trampelpfad, der zum Ende hin sehr steinig wird.
Nach etwa einem Kilometer treffen sich beide Wege wieder und es geht weiter auf dem Fahrweg.

Nach weiteren wenigen 100m muss man diesmal ohne der Hilfe einer Brücke einen kleinen Bach queren. Nun Bach ist fast ein wenig übertrieben, es handelt sich eher um ein Rinnsal. Dennoch riskiert man hier nasse Füße, wenn man kein solides Schuhwerk hat. Das folgende Bild zeigt die Situation

Pfunderer Berge mit Rinnsal
Von hier sind es nur noch etwa 500m zur Weitenbergalm, auf der eine Brotzeit Pflicht ist. Besonders empfehlenswert ist die selbstgemachte Gerstsuppe. Diese schmeckt auf 1960m ü.N.N. besonders gut.

Von der Alm hat man die Möglichkeit  weiter den Pfunderer Höhenweg zu gehen. Allerdings sollte man hier mindestens vier Stunden zusätzlich einplanen. Wir waren leider recht spät vor Ort und haben uns dagegen entschieden. Die Almkatze hat das natürlich gefreut, denn so konnten wir etwas mehr mit ihr scherzen. Nicht entgehen lassen sollte man sich die neugierige Pferdeherde hinter der Almhütte.

Pferdeherde

Der Abstieg Richtung Pfunders gestaltet sich nicht mehr so spektakulär und nach etwas mehr als einer Stunde ist man wieder auf dem Parkplatz.

So das war's wieder für heute.

Bis zum nächsten Mal...
Markus




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