Ein Blog rund um die Fotografie, Reisen und die Regensburger Foto Blosn
Posts mit dem Label Kuba werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kuba werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 31. August 2018

KUBA - Varadero

Hallo liebe Leser,

heute biegen wir endgültig auf die Zielgerade unserer Kubareise ein. Es sind jetzt genau zwei Jahre als wir die Fidel Insel besucht hatten. Zum Abschluss schauen wir uns Varadero an, eine Stadt im Norden auf der Halbinsel Hicacos.
Dieser Ort war schon früher quasi der Ballermann der Us-Amerikaner, was man an den zahlreichen  Villen noch sehen kann. So steht hier noch das Anwesen der DuPont Erben sowie das Haus Al-Capones. Letzteres ist mittlerweile zu einem Restaurant umgebaut, zugegeben mit etwas Kitsch garniert.

Casa de Al
An sich ist die Stadt recht einfach aufgebaut. Der Ort zieht sich entlang einer Hauptstraße Avenida 1ra, an der sich  Cafés, Restaurants und Souvenirläden reihen. Das hat schon einen Hauch von uns bekannten Urlaubsländern im Mittelmeerraum.

Hauptstraße in Varadero
Man sieht also wirkliche Sehenswürdigkeiten gibt es in Varadero nicht. Einmal die Avenida 1ra rauf und runter laufen, und man hat Varadero quasi gesehen.
Und auch der Strand ist nicht ganz so traumhaft wie in Santa Maria.

Strand von Varadero
Mehr Menschen und mehr Unrat....eben ein Strand für die Massen, wobei das schon Jammern auf hohem Niveau ist.
So kann man sich der Stereofotografie zuwenden. Motive gibt es hierfür mehr als genug, wie die folgenden Bilder zeigen.

Hundesiesta
Anstehen
Cubataxi
So das wars wieder für heute...und von Kuba. Ich hoffe die Serie hat euch gefallen. Nach zwei Jahren ist es jetzt auch an der Zeit, dass man ein neues Thema findet. Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass diese Land schlicht und einfach der Wahnsinn ist. Wenn man bereit ist auf ein wenig Luxus zu verzichten und sich auf die Menschen einlässt, dann erlebt man einen unvergesslichen Urlaub. Ich bin mir sicher dieser Ausflug nach Kuba wird für uns nicht der letzte bleiben. Diese Städte, diese Landschaften und diese Menschen...fesselnd, atemberaubend und faszinierend.

Zum Schluss möchte ich nochmal an alle sieben Diashows mit musikalischer Untermalung aus meinem Kuba Reisevortrag erinnern.

Havannas Straßenleben

Kuba - Havannaa Straßenleben from Markus Kolar on Vimeo.

Havannas Morbider Charme

Kuba - Havannas morbider Charme from Markus Kolar on Vimeo.


Malecón

Kuba - Malecon from Markus Kolar on Vimeo.

Valle Vitales

Valle Viñales from Markus Kolar on Vimeo.

Trinidad

Kuba - Trinidad from Markus Kolar on Vimeo.

Sierra del Escambray

Kuba - Sierra del Escambray from Markus Kolar on Vimeo.

Oldtimer

Kuba - Oldtimershow from Markus Kolar on Vimeo.

Bis demnächst

Markus

Montag, 6. August 2018

Reisevortrag KUBA bei der BSW-Foto-Schwandorf am 30.10.2018

Hallo liebe Leser,

heute möchte ich ein mehr Werbung in eigener Sache machen.
Wer meinen Vortrag über Kuba im vergangenen Jahr nicht besuchen konnte, hat jetzt noch erneut die Gelegenheit. Zwar nicht in Regensburg, aber dennoch in der Oberpfalz.

Am Dienstag den 30. Oktober 2018 um 19:00 Uhr zeige ich im Rahmen eines Reisevortrags bei der BSW-Foto-Schwandorf meine Eindrücke aus Kuba. Der Vortrag findet im Vereinstreffpunkt Bahnhofsgebäude Schwandorf (siehe Homepage der BSW-Foto Schwandorf) statt. Gäste sind herzlich willkommen und der Eintritt ist frei.

Realsozialismus, Rum, Salsarhythmen, Tabak, Oldtimer, Karibik und fantastische Landschaften ... all diese Klischees werden voll bedient.


Valle de Vinales

Über zahlreiche Besucher würde ich mich freuen.


Donnerstag, 2. August 2018

Kuba - Cayo Santa Maria

Hallo liebe Leser,

so langsam neigt sich die Reise auf Kuba dem Ende zu. Heute machen wir einen Halt auf einer vorgelagerten Insel im Norden Kubas, Cayo Santa Maria. Dies sollte auch ein wenig Entspannung nach der Rundreise sein. Es gibt einige dieser Inseln, die der Hauptinsel im Norden vorgelagert sind. Und es ist nicht wie vermutet die Karibik, sondern schlicht der Atlantik.

Von Santa Clara geht es über die Landstraße nach Caibarien. Von Hier aus fahren wir über eine etwa 45km lange Dammstraße, dem pedraplén, auf die Insel. Glücklicherweise hat diese Straße einen Brückencharakter, so dass das Wasser unter ihr hindurch fließen kann und die Meeresströmungen nicht unterbrochen ist. Auch die Meeresbewohner finden diese Bauweise sicherlich besser als wenn die Straße eine unüberwindbare Barriere darstellen würde.

am pedraplén

Wie man sehen kann, ist das Wasser nicht besonders tief und die Vegetation ist sehr niedrig. Aber deswegen waren wir nicht hier. Der eigentliche Grund war dieser Strand.

Traumstrand

So einen weißen Sandstrand sieht man nicht allzu oft. Doch nach zwei Tagen wollten wir die Insel erkunden, denn nur am Strand rumliegen ist auf Dauer auch langweilig und Kolibris fotografieren wird mit der Zeit auch etwas fad. Zwar ist das durchaus eine Herausforderung, aber eben nicht für immer.

Kolibri

Die Landschaft auf dem Cayo ist natürlich nicht so spektakulär wie etwa im Valle Viñales, aber das erkunden der Insel lohnt sich dennoch. Neben den Kolibris trifft man auch häufig Flamingos an.

Flamingos
Wie schon erwähnt wollten wir die Insel erkunden. Leider war ein nahegelegenes Naturreservat geschlossen. Also entschieden wir uns an den östlichsten Zipfel der Insel zu fahren. Nachdem wir das Auto abgestellt hatten, hieß es erstmal durchs Gebüsch. Und da muss man schon ein wenig aufpassen, damit man nicht an den Dornen hängen bleibt.

Vorsicht geboten
Nach einigen Minuten im Unterholz erreichten wir zwar noch nicht den Strand, dafür aber eine ausgetrocknete Fläche.

trockene Fläche
Im Übrigen ist das ein Beispiel für klassischen und spannenden Bildaufbau beim Fotografieren mit Weitwinkel. Der Vordergrund hat eine starke Gewichtung und erscheint dank des Weitwinkels auch größer als er tatsächlich ist. Frei nach dem Motto: "Vordergrund macht Bild gesund."

Nach weiteren Minuten im Gestrüpp erreichten wir den Strand am Ostende der Insel.

Traumstrand, die Zweite


Ja dieser Abschnitt ist nicht ganz so makellos wie der am Hotel. Dafür kann man hier aber sowas wie eine Bildgestaltung anwenden.

Somit habt ihr jetzt einen kleinen Eindruck von dieser kleinen paradiesischen Insel, dem Cayo Santa Maria. Beim nächsten Mal geht es nach Varadero, unsere letzte Station auf Kuba.

Bis demnächst

Markus

Dienstag, 5. Juni 2018

Kuba - ein wenig Geschichte

Hallo liebe Leser,

heute machen wir einen kleinen Ausflug zur Geschichte Kubas. Laaaangweilig....würde vielleicht so manch Einer sagen. Doch als Streber finde, dass man sich für die Geschichte des Urlaubslandes durchaus interessieren sollte. Denn nur so versteht man im Falle Kubas, warum überall Che Guevaras Bilder und Sprüche zu sehen sind, warum die alten amerikanischen Schlitten noch heute das Straßenbild prägen und überhaupt, warum es hier den Kommunismus gibt.

Also dann los.

Warum und wie kam es zur Revolution?
Präsident Fulgencio Batista war in den 50er ein sehr guter Kumpel der USA. Kuba war zu diesem Zeitpunkt für die Amerikaner so etwas wie wie Malle für die Deutschen heute. Alleine im Jahr 1958 waren nur in Havanna 300 000 amerikanische Touristen. Korruption war natürlich allgegenwärtig.
Das ganz wecke so langsam den Unmut der Bevölkerung, insbesondere eines jungen Anwalts  aus Santiago de Cuba Namens Fidel Castro. Dieser beschloss mit seinen wenigen Gefolgsleuten am 26.7.1953 die Moncada Kaserne in Santiago zu stürmen. Er hatte die Hoffnung, dass die Regierungssoldaten noch verkatert sind, und somit kaum kampffähig. Das erwies sich als Trugschluss. Der Sturm scheiterte, Castro wurde festgenommen und zahlreiche seiner Freunde wurde exekutiert.
Symbol des der Bewegung des 26.Juli

Im Mai 1955 kam Castro im Rahmen einer Generalamnestie wieder frei. Im mexikanischen Exil sammelte er sich und seine Gefolgsleute. Hier traf er auch den argentinischen Arzt Ernesto "Che" Guevara. Von 1956 führte Fidel mit seinem Bruder Raul und Che einen Guerillakampf gegen das Regime Batistas. Zur Jahreswende 1958/1959  wurde ein Angriff auf einen Militärzug in der Stadt Santa Clara unter dem Kommando Guevaras erfolgreich ausgeführt. Dies führte zur Eroberung der strategisch wichtigen Stadt. Wenige Tage später, genauer gesagt am 1. Januar 1959 flieht Fulgencio Batista samt Staatskasse in die Dom. Republik und Castro erklärt den Sieg der Revolution.

Doch die anfängliche Euphorie über den Sieg der Revolution schlägt langsam in Missmut um. Castro wird Staatsoberhaupt und enteignet nahezu alle ausländischen Firmen und Einrichtungen im Land.
So wird z.B. das Hotel  Havanna Hilton, erbaut 1958, im Jahre 1960 verstaatlicht und in Habana Libre umbenannt.

Habana Libre

Hinzu kommt, dass Castro mit den Sowjets sympathisierte und somit der Klassenfeind nicht einmal 200km von der US Küste entfernt war.
Als Reaktion verhängten die Amerikaner 1960 ein Handelsembargo gegen Kuba. Seit diesem Zeitpunkt kommen keine neuen PKWs aus den USA mehr ins Land, was erklärt, warum die US-Straßenkreuzer im Straßenbild Kuba alle aus der Zeit vor 1960 stammen.
Zudem war es bis vor wenigen Jahren den Kubanern nicht erlaubt einen PKW zu besitzen, außer man hatte diverse Privilegien. Eine Ausnahme galt für Fahrzeuge, die bereits vor der Revolution im Besitz der Bevölkerung waren. Somit hat man alles versucht, um die alten Fahrzeuge zu erhalten.
Später kamen jede Menge Autos russischen Fabrikats auf die Insel, welche jedoch nur unter der Elite, also Parteibonzen, Ärzte, Anwälte etc. verteilt wurden. In den letzten Jahren überschwemmen aber chinesische Billigautos Kuba.

Weil eben die Schlacht um Santa Clara so entscheidend war und Che das Kommando über die Rebellengruppen hatte, wird der gebürtige Argentinier in Kuba nach wie vor verehrt. So hat man in Santa Clara ein Mausoleum erbaut und ein Denkmal hingestellt. Seit 1997 werden die Gebeine Guevara hier aufbewahrt.

Mausoleum

Den berühmten Spruch "Hasta la Victoria siempre" ("immer bis zum Sieg") findet man sehr oft an diversen Bauwerken.

Hast la victoria siempre

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig die Geschichte dieses wunderschönen Landes, insbesondere die der Revolution naher bringen. Und vielleicht versteht man jetzt das Land ein wenig besser.

Bis demnächst

Markus

Freitag, 27. April 2018

Kuba - Topes de Collantes

Hallo liebe Leser,

heute geht es von Trinidad Richtung Norden in die Sierra del Escambray.

Das Örtchen, oder besser gesagt die Siedlung heißt Topes de Collantes. Die Strecke ist an sich gar nicht so lang. Es dürften so 20 km sein und da würde man eigentlich erwarten, dass diese Strecke in einer halben Stunde locker zu bewältigen ist. Aber die engen Straßen, der Gegenverkehr und der schlechte Zustand sorgten dafür, dass wir fast eine Stunde unterwegs waren.
Angekommen am Hotel Los Helechos, erwartete uns ein Betonklotz mit sozialistischem Charme. Doch glücklicherweise war auch viel Grün in der Anlage.

Hotel Los Helechos

Von außen eher etwas heruntergekommen, war das Hotelzimmer dennoch sauber und und das Essen auch sehr gut.

Die Anlage selbst hatte einige sog. Lost Places. Aber ich bin da nicht eingestiegen, denn man weiß nicht was das alles versteckt ist, gerade wenn der Dschungel nicht weit ist.


Lost Place

Und ob hier jemals wieder ein Aufführung gezeigt wird?
Freilichtbühne

Aber wegen eines Rundgangs in der Anlage waren wir nicht hier. Wir wollten den Urwald sehen.
Nachdem wir schon in Kolumbien eine Wanderung durch den Regenwald Amazonas gemacht haben, wollten wir auch hier in den Dschungel. Diesmal jedoch nicht geführt, sondern auf eigene Faust. Ziel war der Wasserfall Salto de Caburni.
Die Eindrücke habe ich auch diesmal in einer Diashow, mit Musik untermalt, zusammengefasst.
Viel Spaß!

Nach gut sechs Stunden Wanderung, gefühlt 100% Luftfeuchte und 35% im Schatten waren wir ordentlich erschöpft, aber um eine weitere Erfahrung reicher.

So das war es wieder für heute.
Beim nächsten mal gibt es etwas Geschichte zu Kubas.

Bis demnächst Markus

Sonntag, 18. März 2018

Kuba -Trinidad Teil 2

Hallo liebe Leser,

der letzte Beitrag ist jetzt schon eine Weile her, genauer gesagt war das am 28. Januar 2018. Einen Tag später bin ich zum ersten Mal Vater geworden.
Damit verschieben sich die Prioritäten im Leben ganz gewaltig. Ihr werdet hoffentlich verstehen, dass  ich deswegen im Februar keine Zeit gefunden habe hier etwas zu schreiben. Die Zeit mit meinem Sohn ist einfach wichtiger. Nun kehrt eine gewisse Routine ein und somit bleibt auch mehr Zeit für das Hobby.

Beim letzten mal waren wir in Trinidad und mit dieser sehenswerten Stadt geht es auch weiter. Wenn man durch die Gassen schlendert, hört man ähnlich wie in Havanna überall Musik. Ob aus einem Café, einem Restaurant oder direkt von der Straße. Solche Klänge laden zum verweilen auf. Die Musiker sind meist professionell ausgebildet und das merkt man auch. Die Qualität ist beachtlich und man zahlt gerne den einen oder anderen Peso für entweder als Spende oder für eine CD.

Um ein paar Bilder mehr zeigen zu können, habe ich diese wiederum in ein Video gepackt. Dieser Teil war so auch in meinem Vortrag zu sehen.


Ich hoffe ihr hatte viel Spaß mit der Diashow. Wenn ja, dann klickt auf Like oder schreibt gar einen Kommentar.

Das war es auch schon wieder mit Trinidad, aber noch lange nicht mit Kuba.
Nächstes Mal sind wir im Landesinneren, nämlich im Urwald der Sierra del Escambray.

Bis demnächst

Markus

Sonntag, 28. Januar 2018

Kuba - Trinidad Teil 1

Hallo liebe Leser,


das Jahr 2018 ist da und es geht gleich wieder weiter mit Kuba. Diesmal in die Perle des Südens der Insel, nach Trinidad. Wir verbrachten hier zwei Nächte und konnten so in aller Ruhe die Stadt erkunden. Deswegen wird es zu Trinidad auch zwei Teile geben

Die Stadt hat knapp 75000 Einwohner und einen wunderschönen Altstadtkern aus der Kolonialzeit. Glücklicherweise wurde ein Großteil der Gebäude erhalten und von UNESCO Geldern restauriert. Denn seit 1988 gehört die Stadt zum Weltkulturerbe, Gemeinsamt mit den Zuckerrohrplantagen des etwa 20km entfernen Valle de los Ingenios.

Trinidad von Oben

Trinidad liegt am Fuße der Sierra del Escambray, wie man auf dem Bild sieht. Diesen Blick hat man von einem der wenigen Türme, die gegen eine geringe Gebühr bestiegen werden dürfen.

Aussichtsturm
Im Zentrum befindet sich die Plaza Major mit der Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit.

Plaza Major

Wie man auf diesem Foto bereits erkenn kann, ist der Großteil der altstädtischen Straßen mit einem Kopfsteinpflaster ausgestattet. Für die wenigen Autos, Pferde uns Esel ist das eher keine Problem. Für die Radfahrer und Fußgänger, insbesondere die Damen schon. Hinzukommt, dass die Steine nicht flach sind, sondern rundlich und sehr unregelmäßig. Aber das macht eben den Charakter der Stadt aus.

Die Häuser in Trinidad unterscheiden sich im Gegensatz zu denen in Havanna deutlich. Während man in der Hauptstadt mehrstöckige Kolonialbauten vorfindet, hat man es in hier bei einem oder zwei Stockwerken belassen.

Wohnhäuser in Trinidad

Ebenfalls auffällig sind die wenigen Fenster. Bei den Farben ist man dagegen, wie so oft in Lateinamerika, nicht zurückhaltend. Und genau aus diesem Grund liebe ich die kleinen alten Städte in diesem Teil der Welt.

Allerdings darf auch hier die extreme Kluft zwischen den Bevölkerungsschichten nicht unerwähnt bleiben. Während im Zentrum das Leben pulsiert und die Häuser sehr gepflegt sind, verfallen die Randbezirke.

Verfall in Trinidad

Nicht unbedingt einladend wirkt diese Gegend und sie wird auch schon schon den Truthahngeiern observiert.

Ich hatte ja bereits erwähnt, dass in der Altstadt das Leben pulsiert. Und darum geht es dann beim nächsten Mal.


Bis demnächst.

Markus



.



Sonntag, 31. Dezember 2017

Kuba - Cienfuegos

Hallo liebe Leser,

das Jahr geht dem Ende zu und ich hoffe ihr hattet einige ruhige Tage.

Nachdem wir beim letzten Beitrag nich im Viñalestal waren und Juan uns alles sehr detailliert erklärt hat, machen wir uns jetzt auf den Weg an die Südküste Kubas, genauer gesagt nach Trinidad. Doch auf dem Weg Dahin machen wir einen Zwischenstopp in Cienfuegos.
Diese Stadt mit knapp 172.000 Einwohner liegt im Süden der Insel. Für uns war das lediglich eine kleine Zwischenstation nach Trinidad.

Cienfuegos bietet architektonisch nicht wirklich viel. Im Zentrum gibt es, wie so oft, einen Platz, hier nach José Martin benannt. Hier befindet sich auch schon das architektonische Highlight, das Rathaus der Stadt.

Rathaus von Cienfuegos
Der silbergraue Kleinwagen stört ein wenig die Szenerie des ansonsten sehenswerten Bauwerks.
Das lässt sich aber ändern. Man muss nur ein wenig nach einer geeigneten Perspektive und entsprechendem Beiwerk suchen.

Chevrolet Bel Air

Besonders zu beachten ist hier der rot-weiße Chevrolet und die roten Kuppeln der umgebenden Gebäude.
Nun leider wars da schon architektonisch in Cienfuegos. Zumindest hatten wir nicht mehr Zeit um noch andere Stadtteile zu erkunden. Somit widmete ich mich ein wenig der Streetfotografie. Doch da an diesem Sonntag die Straßen ziemlich leer waren, sind auch einige Details dabei.

kurze Pause

Streetfotografie muss nicht immer in sw sein.

Spezialtransport

Wie üblich findet man auch hier die eine oder andere Kutsche. Natürlich warten diese meist auf die zahlungskräftigen Touristen.


1 PS

Die Straßen sind in Cienfuegos streng im Schachbrettmuster angeordnet. Somit kann man schön mit der Fluchtpunktperspektive spielen.

Straße in Cienfuegos
Hier das bereits erwähnte Detail.  Und schon wieder diese Telefonschale.
Telefonschale
Diese sind anscheinend in weiten Teilen Lateinamerikas verbreitet. Denn auch in Kolumbien habe ich das schon angetroffen, wie man in diesem Beitrag sehen kann
https://markus-kolar.blogspot.de/2013/11/kolumbien-amazonas-tag-3-streifzug.html


Und das wars schon wieder für heute. Ich hoffe die Bilder gefallen.
Im nächsten Beitrag geht es dann auch Trinidad. Dann auch wieder mit musikalischer Untermalung.

Bis demnächst und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Markus 

Montag, 4. Dezember 2017

Kuba - Wanderung durch das Valle de Vinales mit Juan

Hallo liebe Leser,

beim letzten mal hast eich schon die Wanderung durch das Valle angekündigt. Und heute ist es so weit.

Im Hotel Los Jasmines haben wir eine Wanderung mit Juan gebucht. Die Tour umfasste neben der Wanderung selbst, einen Besuch beim Tabakbauern Pablo. Dieser schilderte uns einige Details der Tabakproduktion und drehte noch Vorort eine frische Zigarre mit seinem eigenen Tabak.

Zum Schluß kehrten wir bei der Cafeteria La Ceiba ein. Hier wurde frische Kokosmilch mit einem Schuss Rum serviert. Nach etwas mehr als vier Stunde war die Runde dann doch vorbei. Unser Dank gilt hier nochmals unserem Guide. Juan hat sich wirklich die größte Mühe gegeben uns alles über die Anbaumethoden sowie über die Flora und Fauna zu erklären. Glücklicherweise sprach er hervorragend englisch, was die Kommunikation erheblich erleichterte.

Heute zeige ich keine Bilder im klassischen Sinne, sondern ein Video mit musikalischer Untermalung. Dieses war auch während meines Reisevortrags über Kuba bei der FGR und in Amberg zu sehen.


Ich hoffe ihr habt viel Spaß mit dem Video. Ich denke ich werde sicher noch den einen oder anderen Clip aus meinem bereits erwähnten Vortrag einfügen.

Bis demnächst

Markus

Sonntag, 5. November 2017

Kuba - Valle de Vinales

Hallo liebe Leser,

heute steht ein wiederum ein weiterer Beitrag über Kuba auf dem Programm.

Wir verlassen die Hauptstadt Havanna und machen uns auf den Weg gen Westen in die Provinz Pinar del Rio, genauer in das Vinales Tal. Hier gedeiht der weltbeste Tabak für all die Cohibas und Havannas dieser Welt. Außerhalb der Saison werden jedoch auch Reis, Süßkartoffeln und andere Gemüse angebaut.

Der Weg dahin über die kubanische Autobahn mit einem Suzuki Jimmy gestaltet sich als sehr angenehm, denn es ist kaum Verkehr auf der Autobahn.
Im Hotel angekommen werden wir beim Betreten des Zimmers positiv überrascht. Nachdem wir in Havanna in einem Stadthotel ohne Fenster übernachtet haben, bietet sich jetzt dieser Ausblick vom Balkon...

Valle Vinales
Ein atemberaubender Anblick in die Weite des Tals.
Im wesentlichen wird die Landschaft durch die Kalksteinfelsen, sog. Mogotes und durch die rote Erde geprägt.

Mogotes
Die Stadt Vinales, welche dem Tal den Namen gab, ist für sich gesehen eher unspektakulär.
In der Hauptstraße sieht man das typische Bild mit flachen Bauten, Radfahrern und alten Fahrzeugen.

Vinales


Manchmal kann man etwas seltsam anmutende Schilder entdecken.

Schilder
Doch wir waren nicht hier um die kleine Stadt zu erkunden , sondern um durch das schöne Tal zu wandern. Zu diesem Zwecke haben wir einen ortskundigen einheimischen Guide gebucht, der uns exklusiv durch das Tal geführt hat.

Wie es bei der Wanderung war, darüber berichte ich im nächsten Beitrag.

Zum Schluss noch ein Bild zum Sonnenuntergang

Sonnenuntergang im Valle

Bis dahin

Markus


Donnerstag, 31. August 2017

Hallo liebe Leser,

heute möchte ich wieder Werbung in eigener Sache machen.
Wer meinen Vortrag über Kuba am 21. April nicht besuchen konnte, hat jetzt noch einmal die Gelegenheit.

Am Freitag den 29. September 2017 um 20.00 Uhr zeige ich im Rahmen eines Reisevortrags bei der Fotografischen Gesellschaft Regensburg meine Eindrücke aus Kuba. Der Vortrag findet in der Gaststätte Spitalkeller in der Alten Nürnberger Straße 12 in Regensburg statt. Gäste sind herzlich willkommen und der Eintritt ist frei.

Realsozialismus, Rum, Salsarhythmen, Tabak, Oldtimer, Karibik und fantastische Landschaften ... all diese Klischees werden voll bedient.


Valle de Vinales

Über zahlreiche Besucher würde ich mich freuen.


Montag, 7. August 2017

Kuba...Havannas Straßenleben die Zweite

Hallo liebe Leser,

hier gehts weiter mit dem Straßenleben in Havanna. Nachdem wir uns beim letzten Mal die Nahrungsbeschaffung angesehen haben, möchte ich heute ein wenig die Freizeitgestaltung der Kubaner zeigen. Und was würde sich da besser anbieten als der Malecón, die Flaniermeile und Partypromenade direkt am Strand.

Während in den heißen Tagesstunden kaum ein Kubaner auf dem Malecón unterwegs ist, ändert sich dies in den Abendstunden. Zunächst sieht man meist nur die pescadores (Fischer )...

Pescador

...und die jungen wagemutigen, die sich in die Fluten stürzen.

Freibad
Doch natürlich erlebt man hier auch ein wenig Kultur und so langsam steigt die Party.

Malecón

Was für eine Kulisse mit dem Habana Libre Hotel im Hintergrund. Das lädt zum verweilen auf. Wer hier nicht kurz innehält, hat die Stadt nicht verstanden.

Und je später die Stunde, um so mehr Zuhörer und Partypeople finden sich ein.

Party
Doch der Malecón ist nicht der einzige Ort in Havanna, auf dem sich die Kubaner vergnügen. So ist beispielsweise die Plaza Vieja ein beliebter Ort um auf andere Gedanken zu kommen. Während im Hintergrund eine Band die Gäste unterhält, scheint dieser Herr mit den Gedanken irgendwo anders zu sein.

gedankenverloren

Alternativ kann man sich natürlich auch um seine Herzdame kümmern. In meinen Augen ein sehr rührendes und unbeschwertes Bild dieses Liebespaares.

Liebe
Vermutlich können sich beide den Besuch des Restaurants im Hintergrund nicht leisten, aber sie genießen einfach die Atmosphäre und fingen später gar an zu tanzen... natürlich Salsa, was sonst.

Ich hoffe, ich konnte ein wenig das Straßenleben von einer anderen Perspektive beleuchten und hoffentlich gefallen die Bilder. Mehr gibt es wie immer hier zu sehen... https://www.flickr.com/photos/markus_kolar/albums/72157671779328891/page1

Und damit schließe ich für heute wieder den Blog. Aber keine Sorge, ich komme wieder. Der nächste Beitrag wird wohl noch von Havanna handeln. Aber so langsam sollten wir uns Gedanken um das Valle Vinales machen.

Bis demnächst

Markus

Montag, 3. Juli 2017

Kuba...Havannas Straßenleben

Hallo liebe Leser,

Jessas...jetzt ist tatsächlich der letzte Beitrag mehr als ein halbes Jahr her. 2017 war einfach bis zum Mai die Hölle. Zuerst der Umzug, dann wurde ich in einen Verkehrsunfall verwickelt und musste mich um einen neuen fahrbaren Untersatz kümmern und der Reisevortrag über Kuba wollte auch noch fertig werden. Aber so langsam kehrt hier wieder die Normalität ein.

Heute möchte ich nochmal Havanna zeigen, jedoch diesmal ein wenig das Straßenleben. Ich vermute jedoch, dass ich nicht alles in einen Beitrag packen kann.

Fangen wir doch einfach mit der Plaza de las Armas an. Ein sehr schöner Platz mit viel Grün und reichlich Platz für allerlei Stände der Bücherverkäufer und Trödelhändler.


Händler 1

Händler 2

Wie unschwer zu erkennen ist, handeln die meisten Bücher von Ché oder der Revolution. Nur ab und an finden sich andere Titel von Fidel Castro oder andere sozialistische Literatur.

Lebensmittel kann man natürlich in gewöhnlichen Läden kaufen, jedoch tummeln sich auch einige  Straßenhändler in den Gassen.

Straßenhändler

Nachdem die Regierung in den letzten Jahren den Betrieb von kleinen privaten Wirtschaftsinitiativen zugelassen hat, versuchen viele so ihr Einkommen zu verbessern.

Etwas seltsam für uns Mitteleuropäer ist jedoch folgende Szenerie.

Während in dieser Metzgerei die Regale leer zu sein scheinen...
Metzgerei
...liegt hier das Fleisch bergeweise rum, und das ungeschützt bei über 30°C.

Fleisch

Ich vermute einfach, dass die Verdauung der Kubaner den einen oder anderen Keim locker abkann, denn bei uns wäre so etwas sicher undenkbar.

Bei Obst und Gemüse sind die Temperaturen nicht so das große Problem.

Obst und Gemüse
Offensichtlich hat die Firma Maggi guten Draht zu den Castros.

Um all die Lebensmittel verarbeiten zu können, werden Pfannen und Töpfe benötigt. Diese sind beim Haushaltswarenhändler des Vertrauens um die Ecke erhältlich.

Haushaltswaren
So das war jetzt der erste Beitrag im Jahr 2017....es wird nicht der Letzte bleiben. Wie eingangs schon erwähnt, wird es zum Straßenleben noch einen zweiten Beitrag geben.

In diesem Sinne bis demnächst.


Markus