Ein Blog rund um die Fotografie, Reisen und die Regensburger Foto Blosn

Donnerstag, 22. Juli 2021

Fehmarn Teil 1: Reloaded - oder Totgesagte leben länger

 Hallo liebe Leser,

hier ist jetzt 15 Monate lange nichts passiert und wer sich schon gefreut hat, dass hier die Lichter ausgehen, den muss ich enttäuschen😛.

Ja die letzten Monate waren gelindert gesagt ein Wechselbad der Gefühle, mehrfaches Up und Down.  Klar 2020 kam das Arsch.... Corona und wir wurden alle aus unserer Normalität gerissen. Doch Anfang August kam meine kleine Tochter gesund zur Welt. Was für ein Vaterglück, ein Sohn und eine Tochter, was Schöneres kann man sich nicht vorstellen😍.  Doch als im Herbst die Inzidenzen wieder zu steigen begannen, ahnte man schon Schlimmes. Als wäre das nicht schon anstrengend genug, beschloß meine Mutter kurz vor der Rente noch einmal in eine neue kleinere Wohnung umzuziehen, und das noch Anfang Dezember. Und wenn du glaubst, es könnte nicht mehr schlimmer kommen, so kam es schlimmer. Eines Tages im November wollte meine Mutter ihrem Leben eine Ende setzen. Glücklicherweise ging der Suizidversuch schief und meine Kinder haben noch beide Großmütter. Damit war aber auch klar, dass nur ich, mein Schwiegervater und ein Freund meiner Mutter eine 90qm Wohnung an nur zwei Tagen umziehen und ausräumen müssen. Was soll ich sagen...es geht!

Eigentlich hatte ich mir den November als Elternzeit genommen, denn mein Sohn sollte in den Kindergarten wechseln. Stattdessen war ich nur zwischen Wohnung, Krankenhaus und Kinder unterwegs. Dass die Eingewöhnung im Kindergarten aufgrund von Personalmangel erst zwei Wochen als geplant starten konnte, war mir zu dem Zeitpunkt eigentlich fast schon egal. Der Rest ist Geschichte. Dauerlockdown bis ins Frühjahr. 

Und dann endlich wieder ein Monat Elternzeit, zwei Wochen Ostsee. Hiervon gibt es auch gleich Bilder. Dass ich mir eine Woche nach unserem Urlaub eine beidseitige Nebenhöhlen- und Mittelohr- und Trommelfellentzündung eingefangen habe, ist das i-Tüpfelchen.

So jetzt genug gejammert, es sollen wieder Fotos im Mittelpunkt stehen. Ich sagte ja schon, dass wir zwei Wochen an der Ostsee waren. Zunächst ging es für sechs Nächte auf die Sonneninsel Fehmarn.

Hättet ihr gedacht, dass Fehmarn auch eine Steilküste hat? Diese befindet sich bei Staberhuk und hier der Beweis.

Steilküste

Zugegeben, vielerorts sieht eine Steilküste anders aus, z.B. Rügen und manch eine Autobahnböschung ist steiler. Auf Fehmarn ist aber eben alles eine oder gar zwei Nummern kleiner.😙

Es heißt immer das Mittelmeer ist eine große Badewann, nämlich sehr warm, kaum Tidenhub und kaum Wasseraustausch mit dem Atlantik.  Das Alles gilt aber auch für die Ostsee ausßer vielleicht, dass die sehr warm ist. Zudem ist der Salzghalt hier deutlich geringer als im Mittelmeer, was durch den hohen Süßwassereintrag kommt. Aber die Ostsee hat etwas, was das Mittelmeer nicht hat und was sie definitiv zur Badewanna macht....einen Stöpsel. Und damit sind wir schon am meiner Meinung nach schönsten Strand Fehmarns, wenn es um Sonnenuntergänge geht. Am Bojendorfer Strand findet man den Stöpsel und man darf nur hoffen, dass Keiner auf die dumme Idee kommt ihn zu ziehen.


Ostseestöpsel

Nicht auszundenken, was dann alles zu Vorschein kommt, wenn das Wasser abläuft(wohin eigentlich?). 

Das Ganze kann aber auch etwas dramatischer aussehen. Hier das Bild, auch wenn es Menschen gibt, die das Bild so schlecht finden, dass sie schockiert vergessen eine Bewertung abzugeben😉(Insider).

Sturm

Und als Gegenpart zu der stürmischen See jetzt ein Bild, das Ruhe ausstrahlt.

Ruhe

Um es gleich vorwegzunehmen, das ist nicht das letzte Bild vom Bojendorfer Strand, aber das letzte Bild für heute. 

 Bis demnächst 

 Markus

Sonntag, 5. April 2020

Steinerne Brücke - gespiegelt

Hallo liebe Leser,

beim letzten Mal waren wir noch in der Provence. Diesmal aber bleiben wir in der Heimat, denn warum in die Ferne schweifen, wenn die Schönheit oft vor der eigenen Haustür liegt. OK das ist in diesem Fall natürlich nicht ganz korrekt, denn ich brauche etwa 30 Minuten zu Fuß um die Steinerne Brücke zu erreichen.
Es war einer dieser Freitage, wo man einfach mal frei hat, alleine für sich sein möchte und seinem Hobby nachgehen will. Eigentlich wollte ich beim Museum der Bayerischen Geschichte Fotos während der blauen Stunde machen, doch dann bin ich an einer Pfütze unter der Steinernen Brücke hängengeblieben.

Spiegelung 1
Die Kamera lag hierbei fast im Wasser. Lediglich die unvollständige Spiegelung des Doms stört mich hier. Beim nächsten Bild gelang mir das schon ein wenig besser.

Spiegelung 2

Hier ist die Domspitzer zwar komplett drauf, aber leider sind hier 8mm Brennweite an APS-C, also  12mm KB fast zu lang, denn der Dom ist jetzt nicht mehr komplett drauf. Das passiert wahrlich nicht allzu oft, dass ich mir noch weniger Brennweite wünsche.

Wie bei den ersten zwei Bildern, so gefällt mir auch beim Folgendem die Spiegelung der Brücke in der absolut ruhigen Wasseroberfläche.

Spiegelung 3

Aber es ist nicht nur die Spiegelung sondern der noch blaue Himmel und die Häuser in den Bögen. Und dieses Bild erinnert mich fast schon ein wenig an die Werke eines Fotografenkollegen Franz Joachim Braunmiller. Er hat seinerzeit die gefrorene Donau fotografiert, aber in Zeiten des Klimawandels muss man sich mit flüssigem Wasser begnügen.

Der blaue Himmel hat entscheidenden Einfluss auf die Bildwirkung. Das folgende Bild hat zwar auch eine schönen Spiegelung, aber der Himmel ist nicht wirklich ansprechend.

Perlenkette

Da sage noch einer, das Sigma 8-16 mach keine schönen Sterne.

Ich war von den Ergebnissen so begeistert, dass ich einige Tage später das Südufer nach Spiegelungen abgesucht habe. Das ist das Ergebnis.

Spiegelung 4
Ich denke auch das ist durchaus ein vorzeigbares Bild, aber für meinen Geschmack nicht so spektakulär wie die ersten drei.

So das wars auch schon wieder für heute. Ich hoffe der kleine Exkurs in die Heimat hat euch gefallen.

Bis demnächst
Markus





Samstag, 1. Februar 2020

Colorado Provencal

Hallo liebe Leser,

im neuen Jahr soll es doch gleich weiter gehen. Wir waren noch in Frankreich, und zwar in der Provence. Südlich der Ortschaft Rustrel liegt das sog. Colorado Provencal. Diese Ockerbrüche erinnern in der Tat an die Landstriche im Westen der USA. Die Größenordnung ist jedoch eine andere, aber dennoch sind die wenigen Quadratkilometer sehr sehenswert.

Wand

Gutes festes Schuhwerk ist zu empfehlen und man sollte sich darauf einstellen, dass die Schuhe nach der Wanderung einfach nur rot sind.

wild wild west

Einige Bereiche dürfen nicht betreten werden, entweder aus Rücksicht auf die Natur, oder wegen Steinschlaggefahr. Dennoch findet man auch auf den zugänglichen Bereichen sehr fotogene Motive.

Loch

Gewissen Ähnlichkeiten mit dem Westen der USA sind nicht von der Hand zu weisen 😉.

Wer aber glaubt, dass alles nur in einem Ton gehalten ist, der lässt sich aber sauber von der Natur täuschen.

Ocker
Bunt ist in diesem Fall eher relativ.
Ein Bereich im Osten des Ockerbruch fällt farblich aus dem Rahmen. Hier ist fast nichts mehr ocker.

Weiß
Das war unser kurze Spaziergang durch das Colorado Provencal. Ich ich hoffe wie immer, dass die Bilder gefallen.

Bis demnächst

Markus

Donnerstag, 7. November 2019

Pont du Gard - Ein Meisterwerk der Bauingenieurskunst

Hallo liebe Leser,

heute besuchen wir ein besonderes Bauwerk, die Pont du Gard. Ein absolutes Meisterwerk römischer Baukunst. Ich meine das muss man sich einfach mal vor Augen halten. Das gesamte Aquädukt, dessen Teil die Pont du Gerd ist, war einst 50km lang. Sie sollte die Stadt Nimes mit Wasser versorgen, welches aus Uzes kann. Der gesamte Höhenunterschied betrug lediglich 12m. Was zunächst nach viel klingt, stellt sich bei näherer Betrachtung anders dar. Auf einen Kilometer länge ergibt das nur noch einen Höhenunterschied von etwas mehr als 30 Zentimetern.

Pont du Gard 1
Pont du Gard 2
Im Übrigen die hervorstehenden unbehauenen Steine waren wohl zur Befestigung eines Gerüsts gedacht.

Ich werde jetzt hier nicht mit den ganzen Daten der Pont du Gard um mich werfen, denn diese kann jeder selbst im Internet recherchieren. Konzentrieren wir uns doch lieber auf Bilder.

Pont du Gard 3
Ja es empfiehlt sich für einen Besuch ein Weitwinkel oder noch besser ein Ultraweitwinkel mitzunehmen. Man ist direkt unter den Brückenbögen und jeder Millimeter Brennweite macht sich bemerkbar. Mein Sigma 8-16 mach hier eine recht gute Figur. Der Stern ist sehr ansehnlich. Leider sieht man in solchen Situationen jedes Staubkorn auf der großen gewölbten Frontlinse.

Hier noch ein Blick in den Kanal in der obersten Ebene, in dem das Wasser floss.

Kanal

Und zum Schluß noch ein Bild von der gesamten Pracht.
Pont du Gard 4
So das war's schon für heute.Diesmal etwas wortkarg, aber das Bauwerk spricht für sich selbst.

Bis demnächst

Markus.

Mittwoch, 4. September 2019

Save the date...in eigener Sache...Reisevortrag bei der FGR am 18.Oktober 2019: Drei Wochen Frankreich

Hallo liebe Leser,

heute möchte ich wieder Werbung in eigener Sache machen.
AM Freitag den 18. Oktober 2019 zeige ich meinen neuen Reisevortrag bei der Fotografischen Gesellschaft Regensburg. Beginn 20.00 Uhr im der Gaststätte Spitalkeller in der Alten Nürnberger Straße 12 in Regensburg.

Letztes Jahr war ich mit meiner Familie während meiner Elternzeit drei Wochen in Frankreich unterwegs.
Ich zeige Bilder aus Straßburg,

Straßburg

dem Elsass,

Colmar

der Provence

Colorado Provencal

und den Alpen
 
Entrevaux


SEPA...nein nicht das was man von der Banküberweisung kennt ;). Das ganze untermalt mit Musik und mit interessanten Fakten garniert.

Eintritt ist wie immer frei und Gäste sind natürlich herzlich willkommen.

Über einen Besuch würde ich mich sehr freuen.

Bis demnächst

Pont du Gard