Ein Blog rund um die Fotografie, Reisen und die Regensburger Foto Blosn

Montag, 1. April 2024

Prag Tag 3 - Teil 1

 Hallo liebe Leser,

wir machen uns heute auf zum letzten Tag in Prag auf. Nachdem der zweite Tag für alle Fotografenfreunde (und damit meine ich ausdrücklich nicht den Stinkstiefel) anscheinend sehr anstrengen war, konnte ich am Sonntag niemanden dazu überreden, zum Sonnenaufgang auf die Prager Burg zu gehen. Das Burgareal macht schon um 6:00 Uhr auf, allerdings kann man noch in kein Objekt hinein. Aber man wird dafür entschädigt, dass man zu diesem Zeitpunkt fast alleine auf der Burg ist.

Der Aufstieg über die alte Burgtreppe ist nicht besonders anstrengend. dennoch lohnt sich der blick zurück in die Stadt.

Die Goldene Stadt.


Ich will mir hier nichts anmaßen, aber dieses Bild im Morgengrauen zeigt, warum Prag auch die Goldene Stadt genannt wird.

Wenn man auf die Burg will, muss man neuerdings durch eine Sicherheitskontrolle. Das war bei meinem letzten Besuch im Jahre 2017 noch nicht und so staunte ich nicht schlecht. Und da ich ein kleines Schweizer Taschenmesser dabei hatte, fürchtete ich zunächst, dass ich entweder nicht reinkomme, oder das Messer abgeben muss. Weder noch war der Fall. Die Sicherheitsbeamtin lachte ob der Größe des Messers mit seinen drei Zentimeter langen Klinge.😀

Wie bereits erwähnt, ist man zu dieser Tageszeit auf der Burg fast alleine. Kein Vergleich zum sonst von Touristen überfüllten Areal. Und so konnte ich hier auch in aller Ruhe mein Stativ aufbauen, ohne dass ich entweder umgekrempelt oder von der Security angesprochen wurde. 

St. Veits Dom

Üblicherweise tummeln sich hier entweder Touristen oder die Präsidentengarde.

Paradeplatz

St. Veits Dom 2


Und weil man hier nicht ständig aufpassen muss irgendjemand auf dem Bild zu haben, kann man auch etwas experimentieren.

Obelisk

Übrigens: Ich wurde schon mal gefragt, wo in Regensburg diesen Bild aufgenommen wurde. Anscheinend sieht die Spitze des St. Veits Doms der des Regensburger Doms zum Verwechseln ähnlich.

Irgendwann wollte ich aber wieder zurück ins Hotel, denn langsam machte sich ein leichtes Hungergefühl in der Magengegend breit und das Frühstück lockte. Also bin ich mit der wunderschön restaurierten Bahn wieder in die Innenstadt gefahren.

Alte Tram

Unten angekommen war die Moldau in Nebel gehüllt, während die Burg schon in der Sonne stand. Natürlich konnte ich mir die Altstadt dermaßen eingenebelt nicht entgehen lassen.

Karlsbrücke im Nebel

Und mit diesem verwunschenem Bild verabschieden ich mich für heute.

Bis demnächst


Markus

Montag, 22. Januar 2024

Prag - Tag 2 - Teil 3

 Hallo liebe leser,

heute geht es, wie bereits angekündigt, um eine wirklich sehenswerte Brücke in Prag. Nein diesmal ist es nicht die Karlsbrücke, es ist die Trojabrücke im im Stadtteil Holesovice. Allerdings wollten wir die Brücke nicht am Tag fotografisch bearbeiten, sondern bei schwindendem Tageslicht. 

Mit der Straßenbahn sind wir vom Wenzelsplatz Richtung Trojabrücke gefahren, ohne Stinkstiefel. Ihm war das ganze mit Abfahrt 18:00 Uhr zu stressig....mimimi. Und was sich uns dann bot, war schon beeindruckend. Ich habe selten eine derartig gelungene Lichtinstallation an einer Brücke gesehen. Hinzu kam noch der tiefblaue Himmel nach dem Sonnenuntergang.

Trojabrücke 1

Leider stört links der Baum schon beträchtlich und ich hatte keine Akkusäge dabei. Deswegen bin ich hier etwas näher an die Brücke herangerückt.

Trojabrücke 2

Genug der Bilder von der Totalen. Die Frage, die sich jetzt jeder stellt, dürfe sein: "Wie sieht es auf dieser Brücke aus?" Hier die Antwort:

Fahrbahn

Hier ist das Ultraweitwinkel Sigma 8-16mm daheim. Mit keinem anderen Objektiv bekommt man diese Perspektive so hin. Und das muss man auch noch dazu sagen, das Objektiv ist kein Fisheye. 

Von der anderen Seite sieht die gelbe Beleuchtung mit dem dem blauen Himmel ebenfalls sehr gut aus.

Fahrbahn 2

Was man auf diesen Bilder bis jetzt nicht sehen können, ist die Tatsache, dass diese Brücke auch eine Straßenbahnbrücke ist.

Auf Schienen

Wer jetzt meint, dass es ganz schön riskant sei hier zwischen den schienen zu stehen, weil man die Bahn von hinten kommend nicht sehen könne, der sei beruhigt. Ich habe mir die Taktung der Linien genau angesehen und ich hatte immer ziemlich genau fünf Minuten Zeit für ein Foto. Die Einstellung in der Kamera hatte ich vorher schon vorgenommen, so dass ich zwischen den Schienen nur die Kamera samt Stativ richtig ausrichten musste. Ausserdem habe ich immer so fotografiert, dass die nächste Bahn von vorne auf mich zurollte, so dass ich sie auch gesehen hätte. Und ich war auch nicht alleine. Mindestens einer der Fotokollegen hat quasi aufgepasst und hätte mich rechtzeitig gewarnt.

Aber die Brücke ist nicht nur von oben interessant, sondern auch von unten.

Von Unten

Für mich sieht das fast ein wenig so aus, als würde da ein Auto auf mich zukommen. Doch das in meinen Augen beste Foto habe ich mir bis zum Schluß aufgehoben. Es ist wieder mit dem UWW Sigma 8-16mm aufgenommen. Allerdings musste ich das Bild in Lightroom aus mehreren Aufnahmen zusammensetzen, denn selbst für das Sigma ist die Brücke zu mächtig.

Trojabrücke 3

Ich finde das sich dieser Abend fotografisch gelohnt hat. Insofern bin auch auch froh, dass sich Stinkstiefel im Hotel verkrochen hat, und uns nicht belästigt hat.

Im nächsten Teil werden wir uns einige Aufnahmen vom dritten Tag in Prag ansehen. Diesmal war ich zum Sonnenaufgang auf der Burg gewesen. Also stay tuned.

Markus

Samstag, 13. Januar 2024

Prag - Tag 2 - Teil 2

Hallo liebe Leser,

auf geht's in neue Jahr. Die Glückwünsche schenk ich mir hier aber, denn das Jahr ist schon reichlich fortgeschritten und irgendwann ist ja auch mal gut.

Wir gehen heute ein wenig durch das überfüllte Prag, wie es an einem Samstag im Oktober eben ist. Leider kommt noch hinzu, dass an diesem Wochenende ein Treffen der europäischen Regierungschefs in Prag stattfand. Die Burg war leider einschließlich Samstag für Besucher gesperrt.

Aber der Plan war ohnehin zunächst den Petrik zu besuchen. Man hat hier die Wahl zwischen Bahn oder Fußweg. Da die Warteschlange vor der Bahn nichts Gutes vermuten ließ, habe ich beschlossen Weg zu Fuß zu wählen. 


Lanovka


Oben beim Aussichtsturm angekommen, hat mir wiederum eine große Menschenschlange an der Kasse die Lust genommen. Der Platz und der Turm war so voll, dass man sich überall durchquetschen musste.
Natürlich hat auch Stinkstiefel hier seinen Unmut geäußert, diesmal sogar zu recht.

Langsam machte sich aber der Hunger breit und mein Vorschlag war, etwas oberhalb der Burg ein Lokal zu suchen. Gesagt getan. Nach dem Mittagessen und zwei Bier ging es weiter. Ich hatte eine spezielle Location im Kopf. Und da der Herbst gerade schon im vollen Gange war, wollte ich da unbedingt hin. 
Und dann kam wieder Stinkstiefel zum Zug..."Wos mechst da? Wo ist des für ein Sch...! Ich wui mit der Tram weida fahren!" Nur Gemecker, und so langsam ging er mir richtig auf den Sack, so dass ich mich echt zusammenreißen musste. Aber ich wollte mein Bild und das primitives Gelaber war mir dann irgendwann egal. Ja welches Bild eigentlich? Das!

Nr. 23

Die alte Tatra T3 in dieser Allee, bei diesem Licht. Für mich WOW! Und nein ich habe keine Suizidgedanken, nein das Bild ist mit einem 300mm Objektiv an APS-C aufgenommen, also ca. 450mm KB. Das ist schon eine ordentliche Brennweite und die Trams fahren auch nicht besonders schnell.
Ich finde es hat sich gelohnt. Und hier noch ein ähnliches Bild, selbe Location, anderer Tag, andere Tageszeit, andere Tram.

Zvonarka


Diese alte Tatra T2 Tram ist natürlich ein Zuckerstück. Ich bin hier im Anschluß auch eingestiegen und mitgefahren.

So für den Tag war's das jetzt. Im nächsten Teil sehen wir eine fantastische Brücke am Abend.

Bis demnächst.

Donnerstag, 21. Dezember 2023

Prag - Tag 2 - Sonnenaufgang

 Hallo liebe Leser,

und schon geht es weiter mit Prag. Den ersten Tag haben wir hinter uns gelassen und der Samstag wartet auf uns. Klassischer weise habe ich beschlossen schon zum Sonnenaufgang an der Karlsbrücke zu sein. Im Herbst bietet das Wetter möglicherweise interessante Motive mit Nebel.

Und so war ich und die meisten meiner Kollege schon kurz nach sechs an der altehrwürdigen Brücke. Von Nebel war zunächst einmal nichts zu sehen, dafür war der Himmel aber mehr als ansehnlich.


Blaue Stunde

Wie man aber hier schon erahnen kann, waren wir nicht alleine. Aber ich muss zugeben, dass ich die Karlsbrücke um diese Uhrzeit schon deutlich voller erlebt habe.


Blaue Stunde 2

Leider scheint die Karlsbrücke auch ein Platz zum Feier zu sein. Und so mancher Idiot lässt seinen Müll liegen. Doch das kann man fotografisch ausnutzen.


Scherben

Der erhoffte Nebel blieb an diesem Morgen leider aus. dennoch bin ich von der Brücke runter zur Kleinen Seite um die Brücke mit der Altstadt abzulichten


Am Wasser

Wie gesagt, schade, dass der Nebel diesmal nicht wollte. Aber ich denke die Bilder sind dennoch zeigenswert. Und Achtung Spoiler: Am Sonntag waberte der Nebel über die Moldau. Doch bevor wir das sehen werden, wird es noch weitere Teile vom Samstag geben, in denen der Stinkstiefel zur Höchstform auflief.


In diesem Sinne und bis demnächst...

Markus 


Sonntag, 10. Dezember 2023

Prag Tag 1 - Teil 2

Hallo liebe Leser,

hier der versprochene zweite Teil des ersten Tages in Prag.

Nachdem wir unsere Mägen wieder gefüllt haben, konnten wir nicht einfach wieder zurück ins Hotel gehen, wenn da draußen das nächtliche Prag wartet.

Eigentlich führte mich der Weg auf die Karlsbrücke, aber diese ist zu der Zeit natürlich überlaufen. Also ab auf die Kleine Seite und runter von der Brücke in die engen Gassen.

Demenz

Hier fand ich eine Reihe an Infotafeln, die sich mit dem Thema Demenz beschäftigten. Zugegeben, ich habe die Tafeln nicht wirklich gelesen, ich fand sie aber fotografisch interessant.
Weiter ging es zum Ufer der Moldau. Der Blick auf das Nationaltheater in der Nach hat schon seinen Reiz.

Goldener Blick

Allerdings war zu diesem Zeitpunkt die Müdigkeit langsam  zu spüren, so dass ich beschloss, mich mit dem Rest der Truppe (ohne Stinkstiefel) zu treffen und ein Betthupferl in Form eines guten tschechischen Bieres zu mir zu nehmen.

Auf dem Weg in die Mincovna wollte ich jedoch noch etwas ausprobieren. Zum Glück hatte ich entgegen meiner sonstigen Angewohnheit ein Stativ dabei.

Spuren der Nacht

Man sieht schemenhaft drei Passanten, die mit durch das Bild gelaufen sind, während ich gerade belichtetet. Glücklicherweise was die Belichtungszeit von 13 Sekunden lange genug, dass sie das Gesamtbild kaum stören.

Mit diesem Bild möchte ich mich für heute verabschieden.

Teil 3 von Prag ist schon in den Startlöchern, dann wieder mit Stinkstiefel. Es wird sich lohnen.

Bis demnächst Markus.



Samstag, 18. März 2023

Prag Tag 1 - Teil 1

 Hallo liebe Leser,

lange ist mein letzter Beitrag her, aber diesen Ausflug wollte ich niemanden vorenthalten. Es ging mal wieder in die goldene Stadt an der Moldau, nach Prag. In den letzten zwölf Jahren war ich etwa acht mal in der Schönheit, mal mit der Familie, mal alleine und  mal mit Fotokollegen. 

Diesmal sollte es wieder mit Fotokollegen hingehen. Mein Freund Erst, fünf von der Fotografischen Gesellschaft, davon ein Stinkstiefel. Doch dazu später mehr. Mit Ernst haben wir es seit über drei Jahren nicht mehr geschafft uns in Regensburg oder Nürnberg zu treffen, aber dafür in Prag.

Da einige der Mitfahrer noch nie in Prag waren, musste ich mir ein Programm überlegen, das sowohl die Neulinge als auch die Pragkenner bedient. Dazu habe ich im Vorfeld zahlreiche Tipps von Honestguide eingeholt. Ihre YouTube Kanal kann ich jedem Pragbesucher nur empfehlen. Ich glaub eich habe mir Videos der letzten vier Jahre reingezogen. Dabei ging es mir nicht nur um Sehenswürdigkeiten, sondern auch um gute Restaurants. Janet und Honza kennen Prag wie ihre Westentasche und wenn die Zwei was empfehlen, dann kann man sich auch darauf verlassen.

Im Hotel angekommen, haben wir schnell unsere Fototaschen geschnappt und sind gleich los zum ersten Honestguide-Tipp, der Lucerna Passage. In einer Seitengasse des Wenzelsplatzes versteckt fühlt man sich wie in die 20er oder 30er Jahre des 20.Jh. versetzt. 


Lucerna Passage


Tabakladen in der Lucerna Passage


Aber dieses in die einzige Sehenswürdigkeit der Passage. Ein funktionierender Paternoster bringt einen zum Dach des Gebäudes. Die Aussicht ist lohnenswert..


Hradcin in orange

Der Blick über die Dächer der Stadt hat schon einen gewissen Charme, auch wenn das Motiv nicht wirklich neu ist. Und hier das Panorama dazu

Panorama mit der Burg

Eigentlich wollten ich mit Ernst in der Bar auf dem Dach der Lucerna-Passage ein Bier trinken, aber leider war Bier schon vor Einbruch der Dunkelheit aus. Und das in Tschechien.

Egal, denn unser nächstes Ziel war das Restaurant Mincovna am Altstädter Platz. Ja lieber Stinkstiefel ich verstehe, dass wir auf dem Weg dorthin an tollen Motiven vorbeigelaufen sind und du vielleicht ein Foto machen wolltest, aber unsere Mägen waren leer und wollten gefüllt werden. Und bloß weil man für sich beschlossen hat nach 18:00 nichts mehr zu essen, heißt das noch lange nicht, dass das auch für den erst der Truppe gilt. Da muss man nicht rumstänknern.

Im Übrigen kann ich das Restaurant Mincovna nur empfehlen. Wir hatten an einem Freitag Abend keine Reservierung für sieben Personen, dennoch hat sich das Personal größte Mühe gegeben zwei Tische für uns freizuschaufeln. Und auch hier gilt mein Dank den Jungs von Honestguide, über die ich auf diesen Tipp gekommen bin.

Nach einem hervorragendem Essen und Paar Bier ging es ins nächtliche Prag. Doch dazu im nächsten Teil.


Bis demnächst

Markus

Sonntag, 27. März 2022

Großer Arber in Lila

 Hallo liebe Leser,

das Jahr ist schon wieder zwei Monate alt und deswegen soll es hier auch weiter gehen.

Die Überschrift klingt vielleicht ein wenig seltsam, Großer Arber in Lila...

Man nehme eine Übernachtung im Arberschutzhaus, einen Schneesturm am Vorabend und einen klaren Himmel zum Sonnenaufgang. Perfekt ist das Szenario.

Gefräßiges Arbermandl
Gefräßiges Arbermandl

Es ist ein relativ kurzes Zeitfenster, in dem die Lichtverhältnisse den eigentlich weißen Schnee lila erscheinen lassen. 

Der Blick durch das obige Arbermandl.

Hindurch

Jetzt fragt man sich natürlich, wie kommt man da zu dieser Uhrzeit auf den Arber. Nun mit ein Paar Kollegen von der Fotografischen Gesellschaft Regensburg haben wir eine Übernachtung im Arberschutzhaus gebucht. Das erleichtert den Aufstieg zum Sonnenaufgang erheblich. Statt etwa 90 Minuten, benötigt man so nur knapp 10 Minuten zum Gipfel. Man ist entspannt und kann sich auf das Wesentliche, auf das perfekte Bild, konzentrieren. Zum Sonnenaufgang tummeln sich jede Menge Wanderer auf dem Gipfel. Und während nahezu alle die Sonne am östlichen Horizont fotografieren, ist mir das Zentralgestirn zu diesem Zeitpunkt ziemlich egal. Schaut man sich ein wenig um, so findet man sehr reizvolle Motive im besonderen Licht.

Die Fotografen

Ja ich gebe zu auch das Gipfelkreuz ist sehr ansehnlich, zumindest dann, wenn das Licht ebenfalls stimmt.

Gipfelkreuz

Wie man sieht, es lohnt sich so früh oben zu sein. So einen Farbstich in Lila bekommt man problemlos in Lightroom weg, aber die Frage ist warum ich das tun sollte.

So für heute wars das. Beim nächsten Mal werden wir immer noch am Arber sein, aber die Farbe wird wechseln....also dran bleiben.


Markus

Mittwoch, 29. Dezember 2021

Fehmarn Teil 2

 Hallo liebe Leser,

heute kehren wir an den Bojendorfer Strand zurück. Schon im ersten Teil hatte ich erwähnt, dass dies der schönste Strand Fehmarns ist, wenn es um Sonnenuntergänge geht...


ganz viel Steine


Gemütlich hier am Strand liegen ist nicht ganz einfach, ausser man steht auf Massage nach einem langen Arbeitstag. Da könnte es in einem solchen Strandkorb wesentlich angenehmer sein.


Strandkörbe
Strandkörbe

Fehmarn ist eigentlich dafür bekannt, dass hier Wassersport, insbesondere Wind- und Kitesurfen betrieben werden kann, denn einerseits herrscht hier kaum Windstille, auf der anderen Seite scheint auf den Insel überdurchschnittlich oft die Sonne. Manchmal jedoch erwisch man doch die Flaute und dann sieht das Meer einfach nur traumhaft aus.

Flaute

Ich muss gestehen, ich mag solche Bilder wenn die Wasserwellen Muster erzeugen. Und für die Kitchtanten unter euch hier noch eine Steigerung.


Flaute und Kitsch

So genug Kitsch für heute. Das war der zweite Teil von Fehmarn und damit der letzte. Ich hoffe es hat gefallen. 

Bis demnächst hier 

Markus

Montag, 6. September 2021

Save the date...in eigener Sache...Reisevortrag bei der VHS Foto Amberg am 11.Oktober 2021: Drei Wochen Frankreich

Hallo liebe Leser,

heute möchte ich wieder Werbung in eigener Sache machen. Was lange währt, wird gut, denn die Pandemie und Umbaumaßnahmen haben uns mehrfach einen Strich durch unsere Planung gemacht.
Am Montag den 11. Oktober 2021 zeige ich meinen nicht mehr ganz so neuen Reisevortrag bei der VHS Foto Amberg. Beginn 19:30 Uhr im Schulungsraum der VHS, Ziegelgasse 8 in Amberg.

Im Jahr 2018 war ich mit meiner Familie während meiner Elternzeit drei Wochen in Frankreich unterwegs. Der Vortrag wurde nochmal aufbereitet und in Details verbessert.
Ich zeige Bilder aus Straßburg,

Straßburg

dem Elsass,

Colmar

der Provence

Colorado Provencal

und den Alpen
 
Entrevaux


SEPA...nein nicht das was man von der Banküberweisung kennt ;). Das ganze untermalt mit Musik und mit interessanten Fakten garniert.

Eintritt ist wie immer frei und Gäste sind natürlich herzlich willkommen.

Über einen Besuch würde ich mich sehr freuen.

Bis demnächst

Pont du Gard


PS: Falls jemand aus dem Raum Regensburg eine Mitfahrgelegenheit nach Amberg such, einfach bei mir melden. Normalerweise habe ich noch Plätze im Auto frei.

Donnerstag, 22. Juli 2021

Fehmarn Teil 1: Reloaded - oder Totgesagte leben länger

 Hallo liebe Leser,

hier ist jetzt 15 Monate lange nichts passiert und wer sich schon gefreut hat, dass hier die Lichter ausgehen, den muss ich enttäuschen😛.

Ja die letzten Monate waren gelindert gesagt ein Wechselbad der Gefühle, mehrfaches Up und Down.  Klar 2020 kam das Arsch.... Corona und wir wurden alle aus unserer Normalität gerissen. Doch Anfang August kam meine kleine Tochter gesund zur Welt. Was für ein Vaterglück, ein Sohn und eine Tochter, was Schöneres kann man sich nicht vorstellen😍.  Doch als im Herbst die Inzidenzen wieder zu steigen begannen, ahnte man schon Schlimmes. Als wäre das nicht schon anstrengend genug, beschloß meine Mutter kurz vor der Rente noch einmal in eine neue kleinere Wohnung umzuziehen, und das noch Anfang Dezember. Und wenn du glaubst, es könnte nicht mehr schlimmer kommen, so kam es schlimmer. Eines Tages im November wollte meine Mutter ihrem Leben eine Ende setzen. Glücklicherweise ging der Suizidversuch schief und meine Kinder haben noch beide Großmütter. Damit war aber auch klar, dass nur ich, mein Schwiegervater und ein Freund meiner Mutter eine 90qm Wohnung an nur zwei Tagen umziehen und ausräumen müssen. Was soll ich sagen...es geht!

Eigentlich hatte ich mir den November als Elternzeit genommen, denn mein Sohn sollte in den Kindergarten wechseln. Stattdessen war ich nur zwischen Wohnung, Krankenhaus und Kinder unterwegs. Dass die Eingewöhnung im Kindergarten aufgrund von Personalmangel erst zwei Wochen als geplant starten konnte, war mir zu dem Zeitpunkt eigentlich fast schon egal. Der Rest ist Geschichte. Dauerlockdown bis ins Frühjahr. 

Und dann endlich wieder ein Monat Elternzeit, zwei Wochen Ostsee. Hiervon gibt es auch gleich Bilder. Dass ich mir eine Woche nach unserem Urlaub eine beidseitige Nebenhöhlen- und Mittelohr- und Trommelfellentzündung eingefangen habe, ist das i-Tüpfelchen.

So jetzt genug gejammert, es sollen wieder Fotos im Mittelpunkt stehen. Ich sagte ja schon, dass wir zwei Wochen an der Ostsee waren. Zunächst ging es für sechs Nächte auf die Sonneninsel Fehmarn.

Hättet ihr gedacht, dass Fehmarn auch eine Steilküste hat? Diese befindet sich bei Staberhuk und hier der Beweis.

Steilküste

Zugegeben, vielerorts sieht eine Steilküste anders aus, z.B. Rügen und manch eine Autobahnböschung ist steiler. Auf Fehmarn ist aber eben alles eine oder gar zwei Nummern kleiner.😙

Es heißt immer das Mittelmeer ist eine große Badewann, nämlich sehr warm, kaum Tidenhub und kaum Wasseraustausch mit dem Atlantik.  Das Alles gilt aber auch für die Ostsee ausßer vielleicht, dass die sehr warm ist. Zudem ist der Salzghalt hier deutlich geringer als im Mittelmeer, was durch den hohen Süßwassereintrag kommt. Aber die Ostsee hat etwas, was das Mittelmeer nicht hat und was sie definitiv zur Badewanna macht....einen Stöpsel. Und damit sind wir schon am meiner Meinung nach schönsten Strand Fehmarns, wenn es um Sonnenuntergänge geht. Am Bojendorfer Strand findet man den Stöpsel und man darf nur hoffen, dass Keiner auf die dumme Idee kommt ihn zu ziehen.


Ostseestöpsel

Nicht auszundenken, was dann alles zu Vorschein kommt, wenn das Wasser abläuft(wohin eigentlich?). 

Das Ganze kann aber auch etwas dramatischer aussehen. Hier das Bild, auch wenn es Menschen gibt, die das Bild so schlecht finden, dass sie schockiert vergessen eine Bewertung abzugeben😉(Insider).

Sturm

Und als Gegenpart zu der stürmischen See jetzt ein Bild, das Ruhe ausstrahlt.

Ruhe

Um es gleich vorwegzunehmen, das ist nicht das letzte Bild vom Bojendorfer Strand, aber das letzte Bild für heute. 

 Bis demnächst 

 Markus

Sonntag, 5. April 2020

Steinerne Brücke - gespiegelt

Hallo liebe Leser,

beim letzten Mal waren wir noch in der Provence. Diesmal aber bleiben wir in der Heimat, denn warum in die Ferne schweifen, wenn die Schönheit oft vor der eigenen Haustür liegt. OK das ist in diesem Fall natürlich nicht ganz korrekt, denn ich brauche etwa 30 Minuten zu Fuß um die Steinerne Brücke zu erreichen.
Es war einer dieser Freitage, wo man einfach mal frei hat, alleine für sich sein möchte und seinem Hobby nachgehen will. Eigentlich wollte ich beim Museum der Bayerischen Geschichte Fotos während der blauen Stunde machen, doch dann bin ich an einer Pfütze unter der Steinernen Brücke hängengeblieben.

Spiegelung 1
Die Kamera lag hierbei fast im Wasser. Lediglich die unvollständige Spiegelung des Doms stört mich hier. Beim nächsten Bild gelang mir das schon ein wenig besser.

Spiegelung 2

Hier ist die Domspitzer zwar komplett drauf, aber leider sind hier 8mm Brennweite an APS-C, also  12mm KB fast zu lang, denn der Dom ist jetzt nicht mehr komplett drauf. Das passiert wahrlich nicht allzu oft, dass ich mir noch weniger Brennweite wünsche.

Wie bei den ersten zwei Bildern, so gefällt mir auch beim Folgendem die Spiegelung der Brücke in der absolut ruhigen Wasseroberfläche.

Spiegelung 3

Aber es ist nicht nur die Spiegelung sondern der noch blaue Himmel und die Häuser in den Bögen. Und dieses Bild erinnert mich fast schon ein wenig an die Werke eines Fotografenkollegen Franz Joachim Braunmiller. Er hat seinerzeit die gefrorene Donau fotografiert, aber in Zeiten des Klimawandels muss man sich mit flüssigem Wasser begnügen.

Der blaue Himmel hat entscheidenden Einfluss auf die Bildwirkung. Das folgende Bild hat zwar auch eine schönen Spiegelung, aber der Himmel ist nicht wirklich ansprechend.

Perlenkette

Da sage noch einer, das Sigma 8-16 mach keine schönen Sterne.

Ich war von den Ergebnissen so begeistert, dass ich einige Tage später das Südufer nach Spiegelungen abgesucht habe. Das ist das Ergebnis.

Spiegelung 4
Ich denke auch das ist durchaus ein vorzeigbares Bild, aber für meinen Geschmack nicht so spektakulär wie die ersten drei.

So das wars auch schon wieder für heute. Ich hoffe der kleine Exkurs in die Heimat hat euch gefallen.

Bis demnächst
Markus