Ein Blog rund um die Fotografie, Reisen und die Regensburger Foto Blosn
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Sonntag, 13. März 2016

In Eigener Sache:Fotoblosn in Prag - Vortrag bei der FGR am 8. April

Hallo liebe Leser,

heute mache ich wieder ein wenig Werbung in eigener Sache.

Wie man hier nachlesen kann, war die Fotoblosn im Oktober 2015 auf Bierprobe in Prag. Darüber gibt es nun eine kleine Nachlese bei der Fotografischen Gesellschaft Regensburg.

Dieser findet am Freitag den 8. April um 20:00 Uhr im Spitalkeller in der Alten Nürnberger Straße 19 in Regensburg statt. Alle Gäste sind herzlich willkommen.

Christian Söllner, Ingo Maschauer, Andreas Link und ich berichten über die Bierprobe. Man bekommt sicher schöne, spannende und lustige Aufnahmen zu sehen, und das aus verschiedenen Perspektiven.


Praha
 Auf euer zahlreiches Erscheinen freuen wir uns.

Markus


Montag, 7. Dezember 2015

Die Glorreichen Sieben an der Moldau - Die Fotoblosn in Prag vol. 2

Hallo liebe Leser,

nach langer Pause melde ich mich hier wieder zurück. Mein altes Windows-Notebook ist nahezu unbrauchbar geworden ich bin kaum dazu gekommen etwas zu schreiben. Jetzt aber nenne ich ein goldenes Macbook 12" mein eigen und diese Zeilen entstehen auf dem selbigen.

Wie der Titel schon sagt, geht es heute wieder nach Prag. Die Blosn war mal wieder in der goldeneren Stadt, da beim letzten Mal nicht alle dabei sein konnten. Die Mitfahrer diesmal waren Andreas, Ingo, Ernst,Thomas, Christian und Dietmar. Die beiden letztgenannten sind eigentlich nicht in der Blosn daheim, sondern in der Fotografischen Gesellschaft Regensburg.

Anreise war natürlich wieder mit dem Zug, nur Christian musste aus beruflichen Gründen erst später mit dem Bus nachkommen. Leider war das nicht die einzige Unannehmlichkeit an diesem ersten Tag. In einer überfüllten Straßenbahn hat ein Taschendieb Ernsts Geldbörse erbeutet. Leider wurde das erst viel zuseht bemerkt. Nach einer kurzen Besuch bei der Polizei ließ sich Ernst jedoch den Spaß nicht verderben.

Am Samstag ging es natürlich auf den Hradcin, allerdings haben wir die Touristenmassen schnell hinter uns gelassen. Dennoch haben wir doch einen Aufstieg auf den Südturm des St. Viehs Doms gewagt. Die Aussicht ist von hier natürlich klasse, wie das folgende Bild (aufgenommen mit dem iPhone)zeigt.

St. Veit von oben

Christian hat im Vorfeld in den Untiefen des Internets einen Geheimtipp ausgemacht. Im Norden der Stadt gibt es die Technische Universität, welche über eine hochmoderne Bibliothek verfügt. Architektonisch gesehen ein absolutes Highlight, aber seht selbst..

Bunte Bib
Am Campusgelände direkt vor der Bibliothek fand ein multi-kulti Fest mit verschiedenen Leckereien aus allen Kontinenten und natürlich Bier.

Und da wir Samstag schon einen der zahlreichen Türme bestiegen hatten, wollten wie vor dem Abendessen den östlichen Turm der Karlsbrücke besteigen. Leider war die erhoffte blaue Stunde eher eine graue. Den Tag haben wir natürlich wieder im Maestro Restaurant ausklingen lassen. Hier gibt es hervorragende Steaks und Bier zu einem vernünftigen Preis.

Der Sonntag sollte noch einige Highlights für uns bereit halten. Da wir weiterhin nicht besonders großen Wert auf überfüllte Touristen-Hotspots legten, beschlossen wir einen weiteren Turm zu besteigen. Auf dem Bild oben sieht man den Fernsehturm am oberen linken Rand. Natürlich musste, danke eines Fahrstuhls, keiner die Treppe nehmen. Die Aussicht ist von hier natürlich auch sehr gut, aber die Innenausstattung ist eigentlich noch viel spannender, wie auf diesem iPhone Pano zu sehen ist.

TurmPano

Ich bitte um Entschuldigung, dass ich das Bild so groß eingefügt habe, aber nur so kommt das Bild gut rüber.

Wie gesagt die Aussicht ist zwar beeindruckend, aber die Besucher und die Innenausstattung sind es noch viel mehr.

Gebannt
Für manch einen war der Aufenthalt doch etwas anstrengend, doch die schalenförmigen Sitze boten genug Erholungsmöglichkeit.

Andreas beim Chillen
Nach einem Mittagessen schlenderten wir noch ein wenig durch die Stadt, bis wir uns auf den Weg zum Bahnhof machten.

Ich möchte mit meinem Lieblingsbild dieser Reise schließen. Es entstand während wir zum Sonnenaufgang um sechs Uhr an der Karlsbrücke standen. Unsere Hoffnung war, eine menschenleere Location vorzufinden. Die Hoffnung wurde jedoch nur zum Teil erfüllt. Während die meisten Touristen noch in ihren Betten lagen, versammelten sich zahlreiche Fotografen auf der Brücke. Das folgende Bild ist beschnitten, da in der unteren Bildhälfte etwa 15 Asiaten samt Stativ und Kamera die Brücke in ihrer gesamten Breite okkupierten.

Prager Türme

Das war's wieder für heute. Ich hoffe der Ausflug hat allen gefallen. Hier gibt es weitere Bilder der Blosn Mitglieder zu sehen.

Bis demnächst


Samstag, 28. Februar 2015

Unterwegs mit der Blosn - Bei den Schmetterlingen

Hallo liebe Leser,

der Februar ist fast vorüber und deshalb gibt es wieder einen Beitrag. Wieder waren wir in München unterwegs, nur diesmal nicht im Untergrund, sondern im botanischen Garten. Unser Hauptaugenmerk lag aber nicht auf der vielfältigen Flora, sondern auf den tropischen Schmetterlingen. Alljährlich werden von Ende Dezember bis etwa Ende März in einem der Gewächshäuser Schmetterlinge gezeigt, die man nicht in Europa findet. Die Falter werden aber nicht einfach importiert, es sind die Raupen und Puppen, die hier eingesetzt werden, und so schlüpfen die Schmetterlinge auch hier.

Abfahrt war diesmal am Samstag 21.2. um 7:30 Uhr mit dem Auto von Regensburg aus. Mit dabei Andreas, Christian, Hannes und Thomas. Michael, Wolfgang und Ernst kamen erst in München dazu, wobei Ernst schon eine Woche vorher im BotMuc bei eisigen Temperaturen kampiert hatte. Er wollte wie immer die Lage schon mal erkunden.

Ein Problem hat man bei den niedrigen Außentemperaturen und dem tropischen Klima im Gewächshaus, nämlich das Beschlagen des Objektivität. So ist meist für gut 30 Minuten das Fotografieren kaum möglich. Um dem Problem zu begegnen, haben wir in unseren Fotorucksäcken diese praktischen Taschenwärmer deponiert. Dadurch wird die Kamera samt Objektiv vorgewärmt und man kann problemlos sofort loslegen.

So genug gelabert, hier sind die Bilder.

Atlasfalter
Hier sieht man einen Atlasfalter. Dieses Exemplar hat eine Spannweite von ca. 15-20 cm ! Ein Monster also, und die Flügel sind an manchen Stellen durchsichtig.Im Übrigen sitzt der Kollege auf einen Stamm, auf dem die Raupen platziert sind.

Einmal pro Stunde wird die Beregnungsanlage eingeschaltet und genau darauf habe ich gewartet.

Bunter Falter

Und wenn man noch näher an einen Schmetterling geht....

Frisch geduscht
ich hatte ja erwähnt, dass die Tierchen im Gewächshaus schlüpfen. Dies hat zur Folge, dass sie sich an die Besucher gewöhnen und dadurch sehr zutraulich sind. Thomas hat das am eigenen Leib erfahren dürfen

Lord of the Butterflies
Nach etwa zwei Stunden wurde das Gedränge im Gewächshaus so groß, dass wir uns langsam Gedanken über eine Nahrungs- und Bieraufnahme machten.

Nach dem Mittagessen machte sich ein Teil der Gruppe auf den Weg zum Besucherhügel des Münchener Flughafens. Planespoting war also angesagt, das Wetter war aber nicht optimal. Trübe und alles grau in grau. Bei der Gelegenheit konnte Andreas das DA* 300mm in Kombination mit dem hervorragenden Pentax Konverter ausprobieren.
Ich habe vom Flughafen kein vorzeigbares Bild, aber vielleicht zeigt Andreas das eine oder andere Bild.

Das wars wieder für heute.

Bis demnächst

Markus

Samstag, 24. Januar 2015

Mit der Blosn in der Münchener U-Bahn

Hallo liebe Leser,

wie die Zeit vergeht...es ist schon 2015...gutes neues Jahr wünsche ich noch.
Der Dezember war so turbulent und ich hatte einfach zu viel zu tun, so dass ich meinen Blog vernachlässigt, aber nicht vergessen habe. Weihnachten ist stressig genug, doch dann war da noch der DVF Club Test der Pentax K-S1 und so Einiges für die FGR zu tun.

Im November war die Blosn wieder einmal in Monaco di Bavaria, diesmal aber im Untergrund. Für die Aufnahmen in der U-Bahn hatten wir eine Genehmigung von der MVG, denn wir wollten kein Risiko eingehen, dass die U-Bahn Wache uns einen Strich durch die Rechnung macht.
Was hatte ich mir für eine lange Route durch die U-Bahnen Münchens ausgedacht!. Letztendlich mussten wir feststellen, dass wir bei Weitem nicht alle Stationen schaffen.

Los ging es beim Klassiker, dem Marienplatz . Das war für uns Zugfahrer auch gleichzeitig die nächste Haltestelle, die wirklich sehenswert ist. Der Klassiker, in Orange und verspiegelt.

Marienplatz 1
Sieht fast so aus, also ob an diesem Sonntag nichts los wäre. Doch der Eindruck täuscht. Der Trick ist einfach zwei bis drei Minuten nach der Ankunft eines Zuges zu warten. Dann sind alle Passagiere schon lange ausgestiegen und der Bahnhof ist fast wie leergefegt. Hier noch ein Detail.

Marienplatz Detail

Nach der Station Marienplatz ging es weiter Richtung Norden. Die Münchener Freiheit, besser gesagt die U-Bahn Station wurde erst vor wenigen Jahren umgebaut und modernisiert. Die Gestaltung ist sehr knallig in gelb und blau gehalten. Dazu kommen verspiegelte Flächen an der Decke, was mehr Raum suggeriert. Doch seht selbst.

Münchener Freiheit


Hier habe ich es mir nicht nehmen lassen ein Bild zu schießen, welches ich in der Prager U-Bahn schon mal gemacht habe. Ich meine dieses Foto https://flic.kr/p/bUGEwL

Und so sieht das in der Münchener Freiheit aus.
Vorbeifahrende U-Bahn
Ja die Farbgebung ist anders, klar, aber auch die Perspektive ist es. Während ich in Prag das Bild eher aus der Froschperspektive gemacht habe, so entstand dieses Foto sagen wir mal aus der Vogelperspektive. Dies war nur durch die verschiedenen Ebenen in der Station möglich.

Bei der Münchener Freiheit hatten wir gleichzeitig Mittagspause gemacht. Ernst kennt eine nette Pizzeria. Nach einer Stärkung ging es dann weiter zum Olympiaeinkaufszentrum. Nein nicht zum Shoppen, sondern natürlich nur zur gleichnamigen U-Bahn Station. Die Metallverkleidung der Wände erinnert ein wenig an die Prager U-Bahn. Der einzige Unterschied ist, statt konkave oder konvexe Beulen gibt es hier Pyramiden.

OEZ 1

Auch wenn das vielleicht ein wenig nach Colorkey aussehen mag, es ist keins. Ich habe hier lediglich den Weißabgleich angepasst und damit den Gelbanteil reduziert.

Die pyramidenförmigen Verkleidungen sind wirklich fast überall.

OEZ 2
Nur zwei Stationen weiter Richtung Süden findet man einen weiteren Klassiker unter den Haltetstellen, den Westfriedhof.

Westfriedhof 1
Durch die blaue Beleuchtung an den Wänden und die gelben und orangenen Leuchten hat der automatische Weißabgleich durchaus so seine Probleme. Hier wäre der Mehrsegment WB der K-3 für das JPEG ideal. Hierbei erstellt die Kamera für bis zu 16 Segmente einen eigenen WB ein. Bei Mischlichtsituation,wie hier, kann das hilfreich sein. Allerding mache ich meine Aufnahmen in RAW und Lightroom ist mit diesem Feature der Pentax überfordert. Somit musste ich die Einstellungen manuell vornehmen. Dabei habe zusätzlich den Gelbanteil aus dem Bereich des Bahnsteigs zurückgenommen.
In einer Situation hatte ich aber richtig Glück. Eine Dame stand mehrere Minuten, eine Zeitung lesend, am Bahnsteig, während der Zug einfährt.

Westfriedhof 2

Mittlerweile waren wir fast vier Stunden unterwegs, plus Mittagspause. Eine Station wollten wir aber unbedingt noch fotografieren, den Candidplatz. Bekannt für seine Regenbogenfarben und einen leichten Bogen schien er besonders interessant. Leider wurden die schönen Wände an vielen Stellen 
repariert und mit weißer Farbe überstrichen. Dennoch will ich euch ein Bild nicht vorenthalten.

Candidplatz
Auch hier hatte ich Glück, dass gerade ein Zug einfuhr und der Bahnsteig fast menschenleer war.

Danach ging es wieder zurück zum Hauptbahnhof und dann weiter mit dem Zug nach Regensburg. Möglicherweise werden wir das ganze nochmals wiederholen und uns andere Stationen ansehen.

Ich hoffe ich konnte euch ein Paar schöne Bilder vom Münchener Untergrund zeigen.

Bis demnächst

Markus