Hallo liebe Leser,
heute gibt es eine kleine Nachlese des Worldwide Photowalk, welcher am Samstag den 13. Oktober stattfand. Hier kann man sich nochmals kurz informieren.
Bis kurz vor Beginn des Photowalks waren wir lediglich meine Wenigkeit eingeschlossen sieben Personen. Doch am Samstag kurz vor dem Walk haben sich noch drei weiter Teilnehmer angemeldet, so dass wir letztendlich zu zehnt durch die Stadt ziehen konnten. Nun eigentlich war der Walk eine Ersatzveranstaltung zu unserem Stammtisch im Oktober. Das führte natürlich dazu, dass die meisten Teilnehmer auch schon mal beim Stammtisch dabei waren.
Mit Marc und Ernst hatten sich jedoch zwei Teilnehmer angemeldet, die bislang die Blosn noch nicht kannten.
Die Strecke sollte dabei durch die südliche Altstadt führen. Angefangen am Haidplatz, durch die zugeparkte Krebsgasse, die Gesandtenstraße querend zu Ölberg, durch die Silberne Fischgasse vorbei am Schumacher Eckert, durch das malerische Grüne Gässchen, Richtung Emmeramsplatz. Hier konnten sich die Fotografen am Portal sowie an der Kirche austoben, fotografisch natürlich.
Nachdem wieder alle Teilnehmer eingesammelt wurden, ging es weiter durch die Obere Bachgasse, durch die Blaue Stern Gasse, Pfarrergasse, und Straußgasse Richtung Weißbräuhaus.
Zugegeben die Versuchung war recht groß hier bereits eine kurze Pause einzulegen, doch wir konnten alle widerstehen. Leider mussten wir feststellen, dass wir bereits zu diesem Zeitpunkt mit Verlusten zu kämpfen hatten. So gingen uns Ingo und Andreas verloren. Nach einem kurzen Telefonat konnten wir zumindest Andreas an der Dombauhütte wieder in in unserem Kreis begrüßen. Ingo war hier weiterhin verschollen. Gerüchten zu Folge, wählte er den vorzeitigen weg zum Ziel-Wirtshaus am Neupfarrplatz. So etwas nennt sich wohl Kollateralschaden.
Der Dom bietet natürlich ebenfalls jede Menge Motive und verscheidene Perspektiven zum Fotografieren, was zur Folge hatte, dass wir erst nach über 15 Minuten den Domplatz durch den Domgarten, vorbei an der ältesten Kirche Regensburg (Niedermünster) Richtung Donau verließen. Am Marc Aurel Ufer angekommen, sollte der Weg eigentlich weiter über die Eiserne Brücke nach Stadtamhof gehen. Ein Blick auf die Uhr hat diesem Plan jedoch sofort eine Absage erteilt. Wir hatten nur noch eine halbe Stunde Zeit und die Mägen der Teilnehmer waren leer. Das schlimmste jedoch war der Durscht. Deswegen entscheiden wir uns langsam zum Hacker Pschorr Wirtshaus zu gehen, nicht ohne jedoch die Wurstkuchl samt Blick auf die Steinerne Brücke auszulassen. Aber auch hier sind einige schon dem Knurren des Magen schneller Richtung Wirtshaus gefolgt.
Die letzten Meter führten uns wieder durch enge Gassen zum Neupfarrplatz und dann war es nach etwas mehr als zwei Stunden geschafft. Leider ließ die Zeit es nicht zu, dass wir bis nach Stadtamhof gehen, aber dennoch denke ich, dass es ein interessantes Event war. Die Route bin ich einigen Tage vor dem Walk abgelaufen um zu sehen, ob der Zeitrahmen von zwei Stunden in das Streckenprofil passt. Ja...hm...so kann man sich täuschen.
Nach dem gemütlichen Beisammensitzen und Essen ging der harte Kern der Blosn um Jürgen, Jürgen Andreas und Kuki noch in unsere Stammkneipe, die Hausbar.
Auf die Bilder bin ich schon gespannt.
An dieser Stelle sein noch an die Deadline für das Einstellen eines Bildes erinnert. Jeder Teilnehmer darf bis zum 22. Oktober 2012 sein bestes Bild, welches während des Walks entstanden ist, auf der Seite des Regensburger Walks hochladen. Als Photowalk-Leader habe ich dann eine Woche Zeit ein Bild auszuwählen, welches in einen weltweiten Bilderpool kommt. Aus diesem Pool wählt dann ein Jury um Scott Kelby den Sieger, den Grand Prize Winner.
So das war's für heute wieder. Diesmal ohne ein Bild, was einen bestimmten Grund hat. Als Photowalk-Leader darf ich nicht am Wettbewerb teilnehmen und ich möchte die eingereichten Bilder mit meinen Ergüssen nicht beeinflussen.
PS: Wie ich von Ernst erfahren habe, so gab es in Nürnberg keinen Photowalk. Insofern können wir auf Regensburg durchaus stolz sein.
Ein Blog rund um die Fotografie, Reisen und die Regensburger Foto Blosn
Donnerstag, 18. Oktober 2012
Donnerstag, 11. Oktober 2012
Unterwegs mit der Foto Blosn - Aus der Froschperspektive
Hallo liebe Leser,
heute gibt es wieder einen Beitrag mit und von der Blosn, denn auch im September fand unser allseits beliebtes gemeinsames Fotografieren mit anschließendem Stammtisch statt. Das Thema diesmal lautete "Aus der Froschperspektive". Was heißt das? Ganz klar Hose dreckig machen. Ich glaube Martin hatte sogar Kacke an der Hose kleben....das nenne ich Einsatz. Ziel war es ein Foto aufzunehmen, welche aus Bodennähe entstanden ist, heißt also bücken, sofern man kein Klappdisplay hat.
Was das Objektiv für solche Aufgaben betrifft, würde ich sagen, dass ein Weitwinkel vorteilhaft ist. Hier sei jedoch angemerkt, dass diese Aussage meinerseits natürlich ein wenig eingefärbt ist, denn das Sigma 8-16 gehört zu meinen drei Lieblingsobjektiven.
So lange Rede kurzer Sinn. Zu den Klassikern bezüglich Froschperspektive gehört einfach die Kamera ins hohe Gras zu legen.
Die überdimensionalen Grashalme und Blüten lassen erkennen, dass die Kamera dem Boden sehr nahe war.
Einzige Schwierigkeit ist hierbei auf etwas sinnvolles scharfzustellen, besonders dann, wenn man nicht durch den Sucher sehen kann. Einfach ausprobieren und mehrere Versuche starten.
Um ein solches Thema anzugehen, stellt man sich die Frage, wo lebt ein Frosch? Die Generation Facebook würde jetzt Tante Wiki fragen. Ich gebe mal einen Tipp. Viele Froscharten suchen Gewässer auf, also Teiche, Tümpel oder langsam fließende Flüsse.
Und so sähe er wohl seine Umwelt, wenn er an den Ufern der Donau leben würde.
Bei diesem Foto wurde die Kamera zum Teil in die Donau getaucht, denn eigentlich wollte ich ein Bild machen, bei dem die untere Hälfte unter Wasser ist und die obere Hälfte die Schiffe zeigt. Die Donau ist aber für derartige Aufnahmen nicht geeignet, da sie ziemlich dreckig ist.
Manchmal wagt sich so ein Frosch schon an Land, jedoch lebt er dort sehr gefährlich. So mag das wohl aussehen, bevor man zertreten wird.
Hier kam einfach der Selbstauslöser zum Einsatz.
So ich hoffe, dass ich euch wieder auf ein Paar Ideen bringen konnte. Mehr Bilder zur Froschperspektive der Blosn gibt es hier.
Das war's wieder für heute, bis zum nächsten Mal.
Euer Markus
heute gibt es wieder einen Beitrag mit und von der Blosn, denn auch im September fand unser allseits beliebtes gemeinsames Fotografieren mit anschließendem Stammtisch statt. Das Thema diesmal lautete "Aus der Froschperspektive". Was heißt das? Ganz klar Hose dreckig machen. Ich glaube Martin hatte sogar Kacke an der Hose kleben....das nenne ich Einsatz. Ziel war es ein Foto aufzunehmen, welche aus Bodennähe entstanden ist, heißt also bücken, sofern man kein Klappdisplay hat.
Was das Objektiv für solche Aufgaben betrifft, würde ich sagen, dass ein Weitwinkel vorteilhaft ist. Hier sei jedoch angemerkt, dass diese Aussage meinerseits natürlich ein wenig eingefärbt ist, denn das Sigma 8-16 gehört zu meinen drei Lieblingsobjektiven.
So lange Rede kurzer Sinn. Zu den Klassikern bezüglich Froschperspektive gehört einfach die Kamera ins hohe Gras zu legen.
| Im Gras |
Einzige Schwierigkeit ist hierbei auf etwas sinnvolles scharfzustellen, besonders dann, wenn man nicht durch den Sucher sehen kann. Einfach ausprobieren und mehrere Versuche starten.
Um ein solches Thema anzugehen, stellt man sich die Frage, wo lebt ein Frosch? Die Generation Facebook würde jetzt Tante Wiki fragen. Ich gebe mal einen Tipp. Viele Froscharten suchen Gewässer auf, also Teiche, Tümpel oder langsam fließende Flüsse.
Und so sähe er wohl seine Umwelt, wenn er an den Ufern der Donau leben würde.
| Schiffe |
Bei diesem Foto wurde die Kamera zum Teil in die Donau getaucht, denn eigentlich wollte ich ein Bild machen, bei dem die untere Hälfte unter Wasser ist und die obere Hälfte die Schiffe zeigt. Die Donau ist aber für derartige Aufnahmen nicht geeignet, da sie ziemlich dreckig ist.
Manchmal wagt sich so ein Frosch schon an Land, jedoch lebt er dort sehr gefährlich. So mag das wohl aussehen, bevor man zertreten wird.
| Der letzte Moment |
Hier kam einfach der Selbstauslöser zum Einsatz.
So ich hoffe, dass ich euch wieder auf ein Paar Ideen bringen konnte. Mehr Bilder zur Froschperspektive der Blosn gibt es hier.
Das war's wieder für heute, bis zum nächsten Mal.
Euer Markus
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Donnerstag, 20. September 2012
Worldwide Photowalk
Liebe Leser,
heute ein etwas anderer Beitrag. Bitte merkt euch schon mal den 13. Oktober vor. An diesem Tag findet der Scott Kelby's Worldwide Photowalk statt. Mehr allgemeine Information gibt's beim Klick auf den Link.
Der Photowalk in Regensburg startet um 15.00Uhr, Treffpunkt ist um halb drei beim Brunnen am Haidplatz. Mehr Infos hier.
Zwei Stunden ziehen wir durch die Altstadt, durch die engen Gassen, vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten. Nach dem Photowalk gibt es ein gemütliches Einkehren in einer Kneipe. Wer möchte, kann sich dazugesellen. Die Kneipe wird voraussichtlich der Spitalkeller in der Alten Nürnberger Straße sein, da hier auch mehrere Personen Platz finden.
Das Thema des Photowalks ist "Der ungewöhnliche Blick auf/von Regensburg", ist aber kein Muß.
Nach dem Photowalk werden die besten Bilder prämiert. Dazu werden die Bilder auf einen Server geladen, wofür eine Registrierung notwendig ist. Aber auch hier gilt, alles freiwillig.
Ich freue mich auf eine rege Teilnahme.
Gruß Markus
heute ein etwas anderer Beitrag. Bitte merkt euch schon mal den 13. Oktober vor. An diesem Tag findet der Scott Kelby's Worldwide Photowalk statt. Mehr allgemeine Information gibt's beim Klick auf den Link.
Der Photowalk in Regensburg startet um 15.00Uhr, Treffpunkt ist um halb drei beim Brunnen am Haidplatz. Mehr Infos hier.
Zwei Stunden ziehen wir durch die Altstadt, durch die engen Gassen, vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten. Nach dem Photowalk gibt es ein gemütliches Einkehren in einer Kneipe. Wer möchte, kann sich dazugesellen. Die Kneipe wird voraussichtlich der Spitalkeller in der Alten Nürnberger Straße sein, da hier auch mehrere Personen Platz finden.
Das Thema des Photowalks ist "Der ungewöhnliche Blick auf/von Regensburg", ist aber kein Muß.
Nach dem Photowalk werden die besten Bilder prämiert. Dazu werden die Bilder auf einen Server geladen, wofür eine Registrierung notwendig ist. Aber auch hier gilt, alles freiwillig.
Ich freue mich auf eine rege Teilnahme.
Gruß Markus
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Mittwoch, 19. September 2012
Unterwegs mit der Foto Blosn - Bokeh
Hallo liebe Leser,
hier melde ich mich mal wieder mit einem Beitrag über die Foto Blosn.
Im August war unser Thema zum gemeinsamen Fotografieren Bokeh. Der erfahrene Fotograf kann sich sicher unter diesem Begriff etwas vorstellen, ein Neuling womöglich nicht.
Bokeh ist die Beschreibung der Güte des unscharfen Bereichs eines Bildes, sowohl im Vordergrund als auch im Hintergrund. Man kann sich das am einfachsten an hellen Lichterquellen im Hintergrund vorstellen. Dabei werden diese Lichter von Laternen, Scheinwerfern, Fenstern usw. als kreisförmige Scheiben dargestellt. Im Idealfall sind diese Scheiben perfekt rund mit einer weichen Kante.
Naturgemäß erreicht man mit einer großen Blende, also kleiner Blendenzahl, ein weicheres Bokeh. Eine ungerade Anzahl an Lamellen sorgt ebefalls für ein harmonischere Unschärfekreise und verhindert z.B ein sog. Stoppschild bei "nur" sechs Lamellen.
Doch nicht nur eine große Blende erhöht in der Regel die Qualität des Bokehs. Auch die geometrische Form der Blendenlamellen spielt eine nicht unwesentliche Rolle bei der Qualität des Bokehs. Mittlerweile verfügen zahlreiche neue Objektive wie das Pentax DA 50 1.8 über gerundete Lamellen. Das führt dazu, dass die Blendenöffnung bei allen Größen nahezu kreisförmig ist.
Hier ein Bild, gemacht mit dem Pentax DA 50 1.8 bei Blende f2.5.
Wie man oben sieht, ist eine große Blende für ein harmonisches Bokeh förderlich. Doch hat man ein lichtschwaches Objektiv, oder möchte man der Bildqualität wegen abblenden, so kann man trotzdem ein schönes weiches Bokeh durch Freistellen erreichen. Man muss dazu nur sehr nah an das Objekt gehen. Die Schärfebenene wird nämlich nicht nur durch die Blende, sondern auch noch durch den Motivabstand, Brennweite und Sensorgröße beeinflusst. Zu den letzteren zwei Einflussfaktoren komme ich später.
Bei diesem Bild bin ich beinahe an die Naheinstellgrenze gegangen. Diese ist beim Macroobjektiv Tamron 90mm f2.8 ca. 30cm, von der Sensorebene her gesehen.
Wie man sieht, ist auch hier das Bokeh sehr homogen,die Kanten der Unschärfekreise sind weich. Ich sehe diese sogar noch weicher an, als das des Pentax DA 50. Dies verwundert nicht, denn Macroobjektive liefern meist ein sehr schönes Bokeh. Beim Tamron liegt das wohl an den neun Blendenlamellen.
Wie ich weiter oben erwähnte, spielt auch die Brennweite und die Sensorgröße eine Rolle bei der Schärfentiefe, also letztendlich auch beim Bokeh. Wie das physikalisch zusammenhängt, würde an dieser Stelle zu weit führen. Kurz zusammengefasst, je kleiner der Motivabstand, je größer die Blende, je größer die Brennweite und je größer der Sensor, umso kleiner die Schärfeebene und somit auch potentiell weicheres Bokeh. Aber die Qualität hängt ja wie oben erwähnt noch von anderen Dingen ab.
Unter http://www.flickr.com/groups/regensburger_foto_blosn/discuss/72157631270928524/
können weitere Bilder der Blosn Mitglieder zum Thema begutachtet werden.
Da Martins Kamera zum Stammtischtermin im Service war, hatte er das Vergnügen mit der Pentax K200D und dem FA 50 1.4 zu fotografieren. Und ich muss sagen, die Bilder gefallen mir besser als diejenigen, die er mit seiner Sony macht ;)
So Freunde, das war's wieder. Der nächste Stammtisch steht vor der Tür und davon wird es zum Thema Froschperspektive auch einen Bericht geben.
Euer Markus
hier melde ich mich mal wieder mit einem Beitrag über die Foto Blosn.
Im August war unser Thema zum gemeinsamen Fotografieren Bokeh. Der erfahrene Fotograf kann sich sicher unter diesem Begriff etwas vorstellen, ein Neuling womöglich nicht.
Bokeh ist die Beschreibung der Güte des unscharfen Bereichs eines Bildes, sowohl im Vordergrund als auch im Hintergrund. Man kann sich das am einfachsten an hellen Lichterquellen im Hintergrund vorstellen. Dabei werden diese Lichter von Laternen, Scheinwerfern, Fenstern usw. als kreisförmige Scheiben dargestellt. Im Idealfall sind diese Scheiben perfekt rund mit einer weichen Kante.
Naturgemäß erreicht man mit einer großen Blende, also kleiner Blendenzahl, ein weicheres Bokeh. Eine ungerade Anzahl an Lamellen sorgt ebefalls für ein harmonischere Unschärfekreise und verhindert z.B ein sog. Stoppschild bei "nur" sechs Lamellen.
Doch nicht nur eine große Blende erhöht in der Regel die Qualität des Bokehs. Auch die geometrische Form der Blendenlamellen spielt eine nicht unwesentliche Rolle bei der Qualität des Bokehs. Mittlerweile verfügen zahlreiche neue Objektive wie das Pentax DA 50 1.8 über gerundete Lamellen. Das führt dazu, dass die Blendenöffnung bei allen Größen nahezu kreisförmig ist.
Hier ein Bild, gemacht mit dem Pentax DA 50 1.8 bei Blende f2.5.
| Schlösser |
Bei diesem Bild bin ich beinahe an die Naheinstellgrenze gegangen. Diese ist beim Macroobjektiv Tamron 90mm f2.8 ca. 30cm, von der Sensorebene her gesehen.
| Kette |
Wie man sieht, ist auch hier das Bokeh sehr homogen,die Kanten der Unschärfekreise sind weich. Ich sehe diese sogar noch weicher an, als das des Pentax DA 50. Dies verwundert nicht, denn Macroobjektive liefern meist ein sehr schönes Bokeh. Beim Tamron liegt das wohl an den neun Blendenlamellen.
Wie ich weiter oben erwähnte, spielt auch die Brennweite und die Sensorgröße eine Rolle bei der Schärfentiefe, also letztendlich auch beim Bokeh. Wie das physikalisch zusammenhängt, würde an dieser Stelle zu weit führen. Kurz zusammengefasst, je kleiner der Motivabstand, je größer die Blende, je größer die Brennweite und je größer der Sensor, umso kleiner die Schärfeebene und somit auch potentiell weicheres Bokeh. Aber die Qualität hängt ja wie oben erwähnt noch von anderen Dingen ab.
Unter http://www.flickr.com/groups/regensburger_foto_blosn/discuss/72157631270928524/
können weitere Bilder der Blosn Mitglieder zum Thema begutachtet werden.
Da Martins Kamera zum Stammtischtermin im Service war, hatte er das Vergnügen mit der Pentax K200D und dem FA 50 1.4 zu fotografieren. Und ich muss sagen, die Bilder gefallen mir besser als diejenigen, die er mit seiner Sony macht ;)
So Freunde, das war's wieder. Der nächste Stammtisch steht vor der Tür und davon wird es zum Thema Froschperspektive auch einen Bericht geben.
Euer Markus
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Bokeh,
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Pentax,
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Donnerstag, 23. August 2012
Kroatien - Teil 2 - Insel Pag
Hallo liebe Leser,
hier melde ich mich wieder mit dem zweiten Teil des Kroatienurlaubs. Beim letzten Mal waren wir in der Stadt Pag und heute möchte ich etwas über die gleichnamige Insel erzählen.
Die Insel ist etwa 60km lang und zwischen sechs und zehn Kilometer breit, ein enger Schlauch also. Wenn man die Insel betritt, egal ob mit dem Auto vom Süden kommend oder mit der Fähre aus dem Norden, so glaubt man zunächst eine Art Mondlandschaft vor sich zu haben.
Interessanter weise ist die dem Festland zugewandte Seite der Berge sehr kahl und nur mit niedrigen Bodendeckern bewachsen. Dies ändert sich schlagartig, wenn man auf die Meerseite fährt. Plötzlich wachsen mannhohe Sträucher und Bäume aus dem felsigen Boden.
Vorbei an der Partymeile Novaljas führt eine einzige Straße in Richtung Norden der Insel Pag. Dabei kommt man zur kleinen Ortschaft, besser Siedlung Lun. Die Olivenbäume um Lun sind wohl in ganz Kroatien bekannt. Nun vielleicht sind es nicht die Bäumchen, sondern die Landschaft in der sie wachsen. Aber was sage ich. Hier ein Bild, welches alles zeigt.
Man fragt sich unweigerlich, wie schaffen es die Bäume zwischen diesen Felsen und derartigem Geröll Halt zu fassen. Anscheinend finden die Bäume dennoch genug Erde und Nähstoffe um in dieser äußerlich kargen Landschaft gut gedeihen zu können.
Bei Lun konnten wir anschließend ein Sprung ins kühle Nass wagen. Zu dieser Jahreszeit, Ende Mai, war das Wasser aber noch recht frisch. Ich denke die 20°C Marke wurde noch lange nicht erreicht. Dennoch ließ ich mir das Baden nicht entgehen. Der Felsenstrand war natürlich absolut menschenleer.
Auf dem Heimweg haben wir noch einen kurzen halt an einer Felsformation gemacht um den Ausblick zu genießen, den Blick auf Pag wie im ersten Teil bereits gezeigt. Wir hatten jedoch skeptische Beobachter.
Der Bock tauchte mit seiner Herde plötzlich auf. Als er jedoch realisierte, dass wir wohl kein Futter für ihn haben, ist er samt Anhang hinter den Felsen verschwunden. Ich finde die Ziegen fallen ohnehin aufgrund ihres Fells in der Felslandschaft nicht auf. Das Auftreten, wohl auch der Hörner ist dagegen sehr imposant.
So liebe Freunde, das war wieder ein Teil aus Kroatien.
Ob der nächste Post wieder Kroatien oder die Blosn behandelt, weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall werde ich auch ein sehr technisches Thema demnächste einstellen. Ich habe im Moment die Möglichkeit drei Pentax Objektive mit 50mm Brennweite zu testen, nämlich das FA 50 1.4, das M 50 1.7 und das brandneue DA 50 1.8.
Gruß Markus
hier melde ich mich wieder mit dem zweiten Teil des Kroatienurlaubs. Beim letzten Mal waren wir in der Stadt Pag und heute möchte ich etwas über die gleichnamige Insel erzählen.
Die Insel ist etwa 60km lang und zwischen sechs und zehn Kilometer breit, ein enger Schlauch also. Wenn man die Insel betritt, egal ob mit dem Auto vom Süden kommend oder mit der Fähre aus dem Norden, so glaubt man zunächst eine Art Mondlandschaft vor sich zu haben.
| Winnetous Heimat |
Interessanter weise ist die dem Festland zugewandte Seite der Berge sehr kahl und nur mit niedrigen Bodendeckern bewachsen. Dies ändert sich schlagartig, wenn man auf die Meerseite fährt. Plötzlich wachsen mannhohe Sträucher und Bäume aus dem felsigen Boden.
Vorbei an der Partymeile Novaljas führt eine einzige Straße in Richtung Norden der Insel Pag. Dabei kommt man zur kleinen Ortschaft, besser Siedlung Lun. Die Olivenbäume um Lun sind wohl in ganz Kroatien bekannt. Nun vielleicht sind es nicht die Bäumchen, sondern die Landschaft in der sie wachsen. Aber was sage ich. Hier ein Bild, welches alles zeigt.
| Olivenbäume von Lun |
| Olivenbaum |
Bei Lun konnten wir anschließend ein Sprung ins kühle Nass wagen. Zu dieser Jahreszeit, Ende Mai, war das Wasser aber noch recht frisch. Ich denke die 20°C Marke wurde noch lange nicht erreicht. Dennoch ließ ich mir das Baden nicht entgehen. Der Felsenstrand war natürlich absolut menschenleer.
Auf dem Heimweg haben wir noch einen kurzen halt an einer Felsformation gemacht um den Ausblick zu genießen, den Blick auf Pag wie im ersten Teil bereits gezeigt. Wir hatten jedoch skeptische Beobachter.
| Neugierige Blicke |
Der Bock tauchte mit seiner Herde plötzlich auf. Als er jedoch realisierte, dass wir wohl kein Futter für ihn haben, ist er samt Anhang hinter den Felsen verschwunden. Ich finde die Ziegen fallen ohnehin aufgrund ihres Fells in der Felslandschaft nicht auf. Das Auftreten, wohl auch der Hörner ist dagegen sehr imposant.
So liebe Freunde, das war wieder ein Teil aus Kroatien.
Ob der nächste Post wieder Kroatien oder die Blosn behandelt, weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall werde ich auch ein sehr technisches Thema demnächste einstellen. Ich habe im Moment die Möglichkeit drei Pentax Objektive mit 50mm Brennweite zu testen, nämlich das FA 50 1.4, das M 50 1.7 und das brandneue DA 50 1.8.
Gruß Markus
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